DBH-Fachverband

20. Bundestagung

23. - 26.09.2009 in Berlin
in Kooperation mit:
FU Berlin, FB Rechtswissenschaften
Gebäude FB Rechtswissenschaften Kriminalpolitik gestalten: Übergänge koordinieren - Rückfalle verhindern Freie Universität Berlin; FB Rechtswissenschaften
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Workshop am Donnerstag, den 24.09.2009, 9 – 12:30 Uhr

Freie Universität / FB Rechtswissenschaften, Eingang Van’t Hoff Str.8, 14195 Berlin 

 

Nr. 1

Assessment zur Risikoorientierten Bewährungshilfe und Strafvollzug Referent: Klaus Mayer

Moderation: Jochen Mertin

Workshop: Assessment zur Risikoorientierten Bewährungshilfe und Strafvollzug

 

Der Workshop vertieft Fragen zur Erhebung von Rückfallrisiko und Interventionsbedarf im Rahmen des Konzepts des Risikoorientierten Sanktionenvollzugs (ROS) des Justizvollzugs Zürich. Bei welchen Klienten ist eine vertiefte Risiko- und Bedarfsabklärung nötig und sinnvoll? Welche Instrumente werden eingesetzt? Mit welchen Zielen? Die Instrumente werden in ihrem derzeitigen Entwicklungsstand vorgestellt und im Rahmen des Workshops erprobt. Anhand des Untersuchungsberichts zum Fall Lucie werden Verbindungen der vorgestellten Arbeitsinstrumente und der strategischen Zielsetzungen des Risikoorientierten Sanktionenvollzugs verdeutlicht. Dabei stellen sich für die eine Reihe von Fragen: Wer wendet solche Instrumente an? Welche Schulung ist notwendig? Wie kann die Durchführungsqualität gesichert werden? Wie kann sichergestellt werden, dass die Ergebnisse der Abklärung genutzt werden?

Klaus Mayer Klaus Mayer,
Jg 1963, Studium der Psychologie in Konstanz, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor und Lehrtherapeut für Verhaltenstherapie. Therapeutische Arbeit in psychosomatischen und psychiatrischen Fachkliniken, seit 1999 Mitarbeiter der Bewährungs- und Vollzugsdienste Zürich. Arbeitsschwerpunkte: Entwicklung von Interventionsprogrammen und Arbeitsinstrumenten im Rahmen des Risikoorientierten Sanktionenvollzugs, Qualitätssicherung. Lehraufträge an Fachhochschulen für Soziale Arbeit, Themenschwerpunkte: Abweichendes Verhalten und Kriminalität, Risikoorientierung in Strafvollzug, Massnahmenvollzug und Bewährungshilfe, verhaltensorientierte Beratung in der Sozialen Arbeit.

Tagungstelefon: 0160 7 964 954 (nur während der Tagung)

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