Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Fußfessel statt Knast

Im SWR wurde über den geplanten Modellversuch in Baden-Württemberg zur Elektronischen Fußfessel diskutiert. Es waren daran beteiligt:
Dr. Rita Haverkamp, Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht Freiburg; Dr. Susanne Müller, Richterin am Landgericht Offenburg und Mitglied der Neuen Richtervereinigung und Prof. Dr. Rüdiger Wulf, Ministerialrat, Justizministerium Baden-Württemberg.
Beispiel: Ein Mann wird wegen Betrugs zu einer Geldstrafe verurteilt. Kann er sie nicht zahlen, muss er ins Gefängnis. So sieht es das Gesetz bisher vor. In Zukunft könnte ein Gericht in Baden-Württemberg auch anders entscheiden: Der Straftäter kommt nicht ins Gefängnis, sondern wird unter elektronische Aufsicht gestellt. Er bekommt eine sogenannte elektronische Fußfessel. Vorausgesetzt, er hat eine Wohnung, ein Telefon, eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle – und erklärt sich einverstanden.
SWR2 Forum, 13.03.09
Stellungnahme der Neuen Richtervereinigung
Fußfessel entzweit die Justiz: Badische Zeitung 24.03.09
Anhörungsverfahren zur elektronischen Fußfessel im Strafvollzug abgeschlossen: Mittelung des JM, 24.03.09
Elektronische Fussfessel - Stellungnahme des Netzwerks Straffälligenhilfe: Verbände in Baden-Württemberg, 20.02.09

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