Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Amoktaten von Jugendlichen

Während die Zahl schwerer Gewalttaten von Jugendlichen zumindest in Deutschland, Kanada und den USA eher rückläufig ist, hat das Phänomen der jugendlichen Amoktaten zugenommen: Wurden Anfang der neunziger Jahre innerhalb von drei Jahren insgesamt sechs Taten verübt, verzeichnete man Anfang des neuen Jahrtausend im gleichen Zeitraum insgesamt 23 Vorfälle (vgl. Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle 2007). Zwar ereignete sich die Mehrheit dieses Gewaltphänomens in den USA, doch haben die Amokläufe am Erfurter Gymnasium 2002, an den Realschulen in Emsdetten 2006 und zuletzt in Winnenden 2009 gezeigt, dass dies auch jederzeit in Deutschland möglich ist.
In der Talkshow "Anne Will" wurde nur wenige Tage nach dem schrecklichen Ereignis in Winnenden mit verschiedenen Persönlichkeiten diskukutiert, u.a. auch mit der Kriminologin Prof. Britta Bannenberg: ARD, Anne-Will, 15.03.09 In einem anschließenden Chat hat Frau Bannenberg auf die verschiedenen Fragen geantwortet:Chat mit Britta Bannenberg, Anne-Will (ARD)
Das Deutsche Forum zur Kriminalprävention hat den aktuellen Forschungsstand unter den Überschriften: Definition des Begriffs „Amok“, Empirische Befunde zu jugendlichen Amokläufen und Prävention zusammengestellt: Amoktaten von Jugendlichen – ein Forschungsüberblick und Prävention
"Warum Amoktaten immer wieder an Schulen geschehen, und warum die Schule niemals allein verantwortlich ist" - Interview mit Gewaltforscher Wilhelm HeitmeyerDie zeit, 11.03.09
"Wer die Ursachen von Amokläufen verstehen will, muss die Bedingungen beachten, unter denen Jugendliche aufwachsen - und die Konsequenzen mangelnder Anerkennung" von Wilhelm Heitmeyer taz, 19.03.09

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