Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Schuld und Strafe - ändert die Hirnforschung das Menschenbild?

Die Frage nach der Schuld und der Verantwortung für strafbare Handeln hat in den letzter Zeit nicht nur Strafrechtler beschäftigt. Gerade die Hirnforschung hat sich in die Debatte vehement eingebracht, wie zuletzt der Verhaltensphysiologe und Neurobiologe Gerhard Roth gemeinsam mit der Juristin Grischa Merkel.
Prof. Michael Walter (Kriminologe, Universität Köln) geht auf diese Ausführungen ausführlich in einem Artikel in der Frankfurter Rundschau ein: "Hätten Roth und Merkel Recht, wäre jedem Kriminalrecht, auch dem auf Erziehung abhebenden Jugendrecht, der Boden entzogen. Denn die gesetzlich kodifizierten Strafnormen sollen das Unrecht herausstellen, elementare Verhaltensgebote betonen, die Normbefolgung stabilisieren und vor der Begehung von Straftaten warnen oder gar abschrecken." Unzulässige Überinterpretation, Michael Walter, FR 05.07.10
Michael Walters Artikel ist eine Reaktion auf den zuvor erschienen Beitrag in der Frankfurter Rundschau: Haltet den Richter, Gerhard Roth und Grischa Merkel, FR 26.06.10
Roth und Merkel haben wiederum auf den Artikel von Winfried Hassemer, ehemaliger Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung reagiert: Muss das Strafrecht geändert werden, weil Hirnforscher die Möglichkeit von Freiheit, Schuld und Verantwortlichkeit bestreiten? Ein Plädoyer für reife Rationalität Haltet den geborenen Dieb!, Winfried Hassemer, FAZ 15.06.10

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