Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Deutsche Einheit - Bewährung im Kollektiv

"Gabriele Ernst war die erste Frau aus dem Osten bei den Sozialen Diensten der Justiz und fühlte sich wie 'ein Affe im Zoo', Gisela Erzberger meldete sich freiwillig für den Einsatz in Ost-Berlin und erwies sich schnell als 'ossiphil'", so beschreibt der Tagesspiegel den Rückblick auf die ersten Tage der deutschen Einheit in Berlin bezogen auf die Auswirkungen bei den Sozialen Dienste der Justiz.
In der DDR gab es keine Sozialarbeiter und auch keine Bewährungshelfer. Einerseits sollte die 'Kraft des Kollektivs' die sozialen Probleme des Einzelnen lösen. Andererseits gab es Beschäftigte, die bei Problemen mit sozialpädagogischem Geschick nachhalfen. Sie bekamen beispielsweise vom Rat des Stadtbezirks Männer zugewiesen, die gerade eine Freiheitsstrafe abgesessen hatten. Wegen asozialen Verhaltens konnte man ins Gefängnis kommen. Asoziales Verhalten bedeutete, dass jemand nicht arbeitete, keine Miete zahlte, sich also außerhalb der sozialistischen Norm bewegte. Bewährung im Kollektiv, Tagesspiegel 14.10.10

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