Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Gemeinsame Überwachungsstelle der Länder - 2012 wurden 37 Fußfesselträger überwacht

Seit einem Jahr werden von Bad Vilbel aus - in der Nähe von Frankfurt am Main - bundesweit gefährliche Ex-Straftäter mit elektronischer Fußfessel überwacht. Bislang wurden 37 Männer beaufsichtigt, wie das hessische Justizministerium berichtete. Die meisten der Überwachten lebten 2012 in Bayern (14), nur einer kam aus Hessen.
Die "Gemeinsame elektronische Überwachungsstelle der Länder" (GÜL) hatte am 01.01.2012 seine Arbeit aufgenommen. Insgesamt 15 Mitarbeiter überwachen rund um die Uhr beispielsweise aus der Sicherungsverwahrung entlassene Menschen. Eine Kontrolle auf Schritt und Tritt ist nicht erlaubt. Auf Monitoren können die Mitarbeiter erst dann die Route eines Trägers verfolgen, wenn ein Alarm gemeldet wird. Der Alam erfolgt bei Betreten einer Verbotszone, bei leerem Akku oder Beschädigung des Überwachungsgerätes. Derartige "Meldungen" gab es im vergangenen Jahr 1440 Mal. In den meisten Fällen ist es um technische Dinge gegangen; in 96 Fällen wurde die Polizei gerufen.
Auf der DBH-Fachtagung vom 11.-12.03.2013 in Kassel wird der Leiter der Gemeinsamen Überwachungsstelle (GÜL) ausführlich über die Erfahrungen berichten: DBH-Fachtagung: Führungsaufsicht aktuell
Pressemeldung HMdJ, 25.01.13

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