Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
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40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
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Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Konferenz zum Thema "Elektronischen Überwachung von Straffälligen in Europa"

Seit 2014 untersucht das durch die Europäische Kommission geförderte Forschungsprojekt mit dem Namen „Creativity and Effectiveness in the use electronic monitoring (EM) as an alternative to imprisonment in EU member states“ die Elektronische Überwachung von Straffälligen im europäischen Vergleich. Hierzu wurden die rechtlichen und rechtspolitischen Rahmenbedingungen sowie die praktische Umsetzung dieses Instrumentes in Belgien, Deutschland, England & Wales, Schottland und den Niederlanden kritisch beleuchtet und miteinander verglichen.
In drei regionalen und zwei überregionalen Veranstaltungen sollen im Frühjahr 2016 nun die Forschungsergebnisse der Fachöffentlichkeit vorgestellt werden. Neben einer Analyse der aktuellen Situation in den teilnehmenden Staaten sowie dem erstmaligen EU-übergreifenden Vergleich, sind dabei zentrale Fragen, welche zukünftigen Entwicklungen zu erwarten sind und ob neue Anwendungsbereiche der Elektronischen Überwachung zweckgemäß erscheinen.
Hiermit möchten wir Sie ganz herzlich einladen, an einer der Veranstaltungen teilzunehmen.
Aus deutscher Perspektive ist insbesondere die regionale Konferenz am 25. Januar 2016 in Berlin interessant. Prof. Anthea Hucklesby (Universität Leeds) und Prof. Frieder Dünkel (Universität Greifswald) werden dort von Seiten des Projektes vergleichende Ergebnisse vorstellen und gerade auch deutsche Besonderheiten beleuchten. Als Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats werden Prof. Mike Nellis (Universität Strathclyde, Schottland) und RiLG Silke Eilzer als Redner an der Veranstaltung teilnehmen und die Forschungsergebnisse kritisch würdigen. Als externe Präsentatoren konnten bisher Herr Hans-Dieter Amthor (Leiter der der Gemeinsamen Überwachungsstelle der Länder) & Frau Ursula Werner (Hessische Zentrale für Datenverarbeitung) gewonnen werden. Frau Anne Bräuchle (Universität Tübingen) wird erste Forschungsergebnisse einer Studie zur Elektronischen Aufenthaltsüberwachung vorstellen.
Selbstverständlich gilt diese Einladung aber für alle Veranstaltungen. Ziel ist es ausdrücklich, eine Diskussion zwischen Wissenschaft, Praxis und Politik anzuregen. Insofern bieten sich die Veranstaltung einerseits für Personen an, die durch ihre beruflichen Tätigkeiten mit dem Bereich der Elektronischen Überwachung in Berührung kommen, andererseits aber auch an andere Interessierte.
Überregionale Konferenzen:
- Brüssel (18. Februar 2016)
- London (17. März 2016)
Regionale Konferenzen:
- Berlin (25. Januar 2016),
- Brüssel (25. Februar 2016)
- Utrecht (11. Februar 2016)
Informationen und Anmeldung

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