Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
DBH-Materialien Nr.74

40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
DBH-Materialien Nr.75

Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Mobilität und Übergangsmanagement (AG Moblität)

Mit dem Projekt soll im Jugendstrafvollzug zum einen die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht und damit die Unfallzahlen insbesondere junger Fahrer verringert und zum anderen die Rückfallrate von jugendlichen Strafgefangenen gesenkt werden.

Durch die zentral koordinierte, systematische Zusammenarbeit der beteiligten Akteure können künftige Fahranfänger pädagogisch umfassender als bisher auf die motorisierte Verkehrsteilnahme orbereitet werden. Das Projekt will seinen verkehrspädagogischen und gesellschaftlichen Beitrag dazu leisten, heranwachsenden Menschen das
„Phänomen Verkehr“ in seiner Komplexität aufzuzeigen, es will vor diesem Hintergrund die Führerscheinausbildung unterstützen und dabei
den Fahranfängern eine für sicheres Autofahren notwendige positive Einstellung im Rahmen der Entlassungsvorbereitung vermitteln.

Die „Mobilität AG“, mit der dieses JVA-Programm umgesetzt wird, ist Teil eines schulischen Gesamtkonzepts (Curriculum Mobilität – im Internet unter www.curriculum-mobilitaet.de) und wurde an öffentlichen Schulen erprobt und wissenschaftlich ausgewertet („Integratives Konzept zur Senkung der Unfallrate junger Fahrerinnen
und Fahrer“, Evaluation des Modellversuchs im Land Niedersachsen, veröffentlicht in der Schriftenreihe Berichte der Bundesanstalt für
Straßenwesen, Heft M 170, Mai 2005). An der JVA Siegburg wurde ein Pilotprojekt durchgeführt, welches das Landesprogramm MABiS.Net vom Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen als weiteren Orientierungsrahmen für das Projekt annimmt.

Zum Konzept

Die Mobilität AG - Zusammenfassung

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