Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

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DBH-Materialien Nr.74
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DBH-Materialien Nr.75
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Statistik des Bundeskriminalamtes: Kriminalität im Kontext von Zuwanderung

Zum ersten Mal liegen bundesweite Zahlen zu Straftaten von Asylbewerbern vor. Die Polizei registrierte in dem Erfassungszeitraum 69.000 von Zuwanderern begangene oder versuchte Straftaten. Dem Bericht zufolge sank die Zahl solcher Straftaten von Januar bis März um mehr als 18 Prozent. Polizeilich erfasst wurden primär Diebstähle, Vermögens- und Fälschungsdelikte, Rohheitsdelikte und Körperverletzung.

Die Grundgesamtheit der Zugewanderten lässt sich jedoch nur schwer beziffern, da sich die Zahl ständig verändert. In dem Bericht wird angegeben, dass seit Januar 2015 im EASY-System des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge rund 1,27 Millionen Asylbegehrende erfasst worden.

Zitat aus dem Bericht: "Der weitaus größte Anteil der Zuwanderer beging keine Straftaten".

Die Zahl der Straftaten gegen Flüchtlingsunterkünfte sowie gegen Asylbewerber "aus fremdenfeindlichen und persönlichen Motiven" blieb laut BKA auf einem hohen Niveau. Im ersten Quartal 2016 waren es demnach 345 Fälle nach 472 im vierten Quartal vergangenen Jahres sowie 325 Fällen im dritten Quartal 2015.

Im Falle der Zuwanderer habe es sich um eine Sonderauswertung gehandelt. Für das Gesamtjahr 2015 waren in der Polizeilichen Kriminalstatistik deutschlandweit laut BKA etwa 6,3 Millionen Straftaten gezählt worden.

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