Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

DBH- Präsidium

Zum Präsidenten wurde Prof. Dr. Heinz Cornel gewählt.
Information Bundestagung 09

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DBH-Materialien

Nr.62: Kriminalpolitische Herausforderungen - Bewährungs- und Straffälligenhilfe auf neuen Wegen, Zinnowitz 2008
Die Koordinaten der Kriminalpolitik haben sich verschoben. Die kriminalpolitischen Diskurse werden vom Opferschutz und dem Schutz der Allgemeinheit vor neuen Straftaten dominiert. Probleme und Defizite in der Verarbeitung von Kriminalität werden in erster Linie durch ein verschärftes Straf- und Vollstreckungsrecht zu lösen versucht. Die durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eingeforderten resozialisierenden Momente befinden sich in der Defensive. Angesichts der Ressourcenknappheit öffentlicher Haushalte ergeht auch an die Sozialen Dienste der Justiz die Aufforderung, ihre Leistungen bedarfsgerecht und kostengünstig zu erbringen.
Vor dem Hintergrund dieser kriminalpolitischen und fiskalischen Anforderungen sind in den Sozialen Diensten der Justiz und in der Straffälligenhilfe auf organisatorischer und fachlicher Ebene Reformprozesse eingeleitet worden. In einer Art Suchbewegung werden neue organisatorische und fachliche Wege erprobt. Dieser Prozess bewegt sich auf verschiedenen Ebenen. Es wird nicht nur die Gewichtung des Doppelauftrages von Hilfe und Kontrolle in der Bewährungshilfe neu bewertet, auch die Gestaltung des Hilfs- und Kontrollprozesses selbst, infolge neuer kriminal- und sozialpolitischer Anforderungen, wird neu definiert. Zugleich sind die institutionelle Einbindung der Sozialen Dienste der Justiz und die Kooperation mit justizinternen und externen Partner Gegenstand der Überlegungen.
Die Fachtagung in Zinnowitz 2008 hat mit ihren verschiedenen Foren einen Einblick in den gegenwärtigen Stand der Veränderungsprozesse gegeben. In vier Foren sind die Schwerpunkte des zu beobachtenden Veränderungsprozesses aufgegriffen worden.
Die Beiträge des Bandes geben einen Einblick in den aktuellen Stand der Diskussionen und der Veränderungen. Sie erheben keinen Anspruch auf eine vollständige Darstellung der Veränderungsprozesse. Die Beiträge sprechen jedoch die wesentlichen Aspekte des Prozesses an.
Dieser Band wird gemeinsam herausgegeben vom DBH-Fachverband und dem Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern.

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Nr.61: Betreuung und Kontrolle von gefährlichen Straftätern - Prävention von Rückfällen
Die Betreuung und Kontrolle von gefährlichen Straftätern nach der Haftverbüßung ist eine brisante Problematik, die aufgrund spektakulärer Einzelfälle immer wieder zu emotional aufgewühlten Diskussion in Medien und Politik führt. Vor allem anlässlich schwerer Rückfälle einzelner Täter, die bereits einschlägig vorbestraft waren, sind dann auch in Deutschland überschießende Forderungen nach dauerhaftem „Wegschließen“ oder weit drastischeren Maßnahmen vor allem mit Blick auf Sexualstraftäter zu hören. Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren darauf meist in der Form reagiert, dass einschneidende Strafverschärfungen verabschiedet wurden. Fachlich fundierte Auseinandersetzungen über die angemessene Anwendung von Prävention und Repression bei gefährlichen Straftätern sind weit weniger spektakulär und erreichen die Öffentlichkeit nur selten. Für die fachlich voraussetzungsvolle Arbeit der Fachkräfte im Straf- und Maßregelvollzug, der Bewährungshilfe und anderer Bereiche der ambulanten Betreuung gilt dies noch weit mehr.
Die Beiträge in diesem Band befassen sich mit Grundlagen, Voraussetzungen und Methoden der Arbeit mit gefährlichen Straftätern aus juristischer, sozialwissenschaftlicher und berufspraktischer Sicht. Sie geben zahlreiche Anregungen darüber, wie diese Arbeit vor dem Hintergrund hoher Erwartungen, wissenschaftlicher Befunde und praktischen Erfahrungswissens weiterentwickelt, differenziert und nachvollziehbar gestaltet werden kann.

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Nr.60: Nachsorgeprojekt Chance - Kein "Entlassungsloch" für junge Strafentlassene
Nachbetreuung von Jugendlichen nach der Haftentlassung in Baden-Württemberg.
In dem Handbuch werden das Projekt und das Qualitätskonzept ausführlich beschrieben. Aus der Sicht der Praktiker und der Forschung werden die ersten Erfahrungen benannt.
Redaktion: Steuerungsgruppe Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg und
DBH-Fachverband

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Nr.59: Privatisierung und Hoheitlichkeit in Bewährungshilfe und Strafvollzug
Seit mehreren Jahren ist eine Diskussion über die Übertragung von Justizaufgaben auf freie Träger der Straffälligenhilfe und private Anbieter im Gange. Das Ergebnis ist weitgehend offen geblieben, so dass es nunmehr faktisch in einigen Bereichen und Regionen einzelne Modelle der Übertragung gibt und in anderen der Status quo erhalten blieb. In der Auseinandersetzung werden unterschiedliche Argumente vorgetragen, die einerseits von der Sensitivität gegenüber nichthoheitlich legitimierten Eingriffen getragen und von verfassungsrechtlichen Argumenten gestützt sind, andererseits solche, die Kosten-, Effektivitäts- und Flexibilitätsargumente vorbringen.
In diesem Band sind Beiträge zum Thema versammelt, die die fach- und berufspolitische Diskussion widerspiegeln. Sie bilden das Spektrum in der mittlerweile unübersichtlich werdenden Menge an Publikationen und Stellungnahmen weitgehend ab.
Die Beiträge erstrecken sich auf das Feld der Bewährungshilfe und des Strafvollzuges. Sie stammen von Vertretern verschiedener Bereiche, der Berufs- und Fachverbände, der Justizverwaltung, den Gewerkschaften und der Wissenschaft. Sie wurden teilweise zuerst als Redebeiträge auf Fachtagungen gehalten. Sie sollen einen Überblick vermitteln, wie aus unterschiedlicher Sicht heraus argumentiert und sich der Problematik angenähert wird.
Rezension von Prof. Wolfgang Klug

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Nr.58: Evaluation eines Netzwerkes zur Kommunalen Kriminalprävention
Diese Studie erkundet ein kommunales Netzwerk gegen Gewalt. Mit der Aktion „Zivilcourage – Mut gegen Gewalt“ wurden in einem Stadtteil Bremerhavens zwischen 2001 und 2006 vielfältige Präventionsmaßnahmen durch EU-Mittel und über das Stadtplanungsamt Bremerhaven gefördert. Die Evaluation zeigt besonders funktionsrelevante Netzwerkdimensionen und -eigenschaften der Präventionsmaßnahme auf. Mit der empirischen Erhebung werden Qualitäten und Quantitäten des Netzwerkes gegen Gewalt näher untersucht. Sie verdeutlicht, wie sich Kommunale Kriminalprävention über Vernetzung fördern und stärken lässt.
Autoren: Rainer Hoffmann / Falco-Michael Schmidt

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Nr.57: Die Zeugenbetreuung am Gericht
Ein praxisorientiertes Handbuch
Autor: Michael Roth
116 Seiten

Beschreibung
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Nr.56: Klassifikation der Betreuungsintensität in der Bewährungshilfe - Die Evaluierung des Kategorienmodells
Das Kategorienmodell wird ausführlich auf 165 Seiten beschrieben und ausgewertet. Das Buch enthält auch die Bewertungsbögen zur Problemlagen- und Falleinschätzungsanalyse.
Autor: Wilhelm S. Schmitt

Rezension von Prof. Wolfgang Klug
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Nr.55: Sicherheit und Risiko - Soziale Arbeit im Spannungsfeld von Kontrolle und Privatisierung
26 Beiträge zu Bewährungshilfe im Wandel,
Gefährlichkeitsanalyse, Vernetzung, Privatisierung der Bewährungshilfe und im Strafvollzug, Wiedereingliederung von Straffälligen, Ehrenamtliche Bewährungshilfe, Reform der Führungsaufsicht, Zusammenarbeit von Justiz + Suchtkrankenhilfe, Armut und Straffälligkeit (Beiträge der DBH-Bundestagung 2006 in Bremen)

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Nr.54: Training Soziale Kompetenzen
Das Training zur Verbesserung der Sozialen Kompetenzen ist von Praktikern entwickelt worden, um die bisher Arbeit in der Bewährungshilfe zu ergänzen.
Ziele des Trainings sind:
- Entstehung und Verlauf von Konflikten so zu beeinflussen, dass sie zu einem sozial befriedigenden Ausgang führen.
- Soziale Handlungskompetenz zu verbessern.
- Die Dynamik der zwischenmenschlichen Beziehungen zu erkennen und auf das eigene Handeln anzuwenden.

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Nr.53: Therapie und Bewährung
Immer wieder erregen schwere Sexualstraftaten öffentliches Aufsehen. Bürger und die Presse fordern größtmöglichen Schutz vor besonders rückfallgefährdeten Sexualstraftätern. Diese Thematik war Gegenstand einer Fachtagung in der erfahrene Fachjuristen, Psychiater und Psychologen aus Sicht von Theorie und Praxis die Arbeit bestehender Einrichtungen vorführten sowie Voraussetzungen, Vorgehensgrundlagen und Standards einer effektiven Tätertherapie erörterten.

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Nr.52: Schwitzen statt Sitzen
Das vorliegende Handbuch wurde hauptsächlich von Praktikerinnen und Praktikern, die in Einrichtungen zur Vermittlung Gemeinnütziger Arbeit tätig sind, erarbeitet. Ziel dieses gemeinsamen Unternehmens war es, sich auf Standards für die Qualität der inhaltlichen Arbeit für die Praxis zu einigen. Damit werden die bereits bestehenden Standards der einzelnen Einrichtungen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht.
Kurzbeschreibung bei "amazon"

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Buch-Tipps

Dissozialität, Delinquenz, Kriminalität, Klaus Mayer und Huldreich Schildknecht (Hrsg.)
Ein Handbuch für die interdisziplinäre Arbeit. Zürich: Schulthess Verlag, 360 Seiten, ISBN 978-3-7255-5728-8, CHF 59.00.
Im Handbuch "Dissozialität, Delinquenz, Kriminalität" geben Fachleute aus verschiedenen Themenfeldern einen Überblick über die professionelle Arbeit mit delinquenten Menschen.
Die Arbeit mit Menschen mit abweichendem Verhalten hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten stark gewandelt. Die bisherigen Ansätze der professionellen Arbeit mit delinquenten Menschen sind in vielen Punkten hinterfragt und überprüft worden. Insbesondere im Bereich der Sozialarbeit, Therapie und Prognostik wurden neue Interventionsformen und Angebote entwickelt.
Im neuen Handbuch "Dissozialität, Delinquenz, Kriminalität" berichten rund 30 Fachleute aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern über den aktuellen Stand von Praxis und Forschung. Die Autorinnen und Autoren stammen aus den Fachgebieten Sozialarbeit, Psychologie, Psychiatrie, Recht, Kriminologie, Pädagogik, Ethnologie und Sozialwissenschaft. In drei Abschnitten geben sie einen Überblick über die fachlichen Grundlagen, die verschiedenen Arbeitsfelder und die aktuellen Methoden und Arbeitsinstrumente in der Arbeit mit delinquenten Menschen. Das Handbuch ist die erste deutschsprachige Publikation, die das aktuelle Wissen in diesem Fachbereich für Studierende, Fachleute und weitere Interessierte zusammenfasst.

Information der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Fachlexikon der sozialen Arbeit
Herausgeber: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge

Fachlexikon der sozialen Arbeit - Deutscher Verein

Handbuch Resozialisierung
Herausgegeben von Prof. Dr. Heinz Cornel, Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Berlin, Prof. Gabriele Kawamura-Reindl, GSO-Fachhochschule Nürnberg, Prof. Dr. Bernd Maelicke, Kiel und Prof. Dr. Bernd Rüdeger Sonnen, Universität Hamburg
3. Auflage 2008, ca. 600 S., brosch., 59,– EURO, ISBN 978-3-8329-3882-6

Beschreibung

Ich bitte mir ein Legehuhn halten zu dürfen, Herr Anstaltsleiter
Höflich, Matzke
Tragikomisches aus dem Strafvollzug

Rezension

Jugendstrafvollzugsrecht, Heribert Ostendorf (Hrsg.)
Handbuch zum Jugendstrafvollzugsrecht
Eine kommentierende Darstellung der einzelnen Jugendstrafvollzugsgesetze
Herausgegeben von Prof. Dr. Heribert Ostendorf, Universität Kiel, Generalstaatsanwalt a.D.
2009, ca. 764 S., geb., 78,– EURO, ISBN 978-3-8329-3565-8

Beschreibung

Pop Shop
Gespräche mit Jugendlichen in Haft von Klaus Jünschke, Jörg Hauenstein, Christiane Ensslin

Beschreibung / Bestellung

Strafvollzug zwischen Wende und Wiedervereinigung, Birger Dölling
Kriminalpolitik und Gefangenenprotest im letzten Jahr der DDR, 488 Seiten, 2009, ISBN: 978-3-86153-527-0, 39,90 Euro, Ch. Links Verlag

Rezension von Dr. Ingeborg Blaschke
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Was denken die sich eigentlich?
Einführung in das Strafrecht für Sozialarbeiter und Sozial-pädagogen von Paul Reiners

Rezension
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