Nr.67: Außensicht der Innensicht - Bewährungshilfe in der Erinnerung ehemaliger Bewährungshelfer, Autor: Paul Reiners
In diesem Buch geht es um die rückblickende Sicht und Würdigung des Berufsfeldes durch fünf Bewährungshelfer und eine Bewährungshelferin, die viele Jahre ihres Lebens aktiv in diesem Arbeitsfeld verbracht haben. Mit ihnen hat der Autor darüber Gespräche geführt, die hier veröffentlicht werden.
In einem einführenden Teil wird die historische und rechtsgeschichtliche Entwicklung des Rechtsinstituts Bewährungshilfe konturiert und so einem breitgefächerten Leserkreis der Zugang zu diesem Arbeitsfeld der Sozialarbeit geschaffen.
Durch die Interviews wird ein authentischer Einblick in die Zeit vermittelt, in der sich die Bewährungshilfe in Deutschland aus den ersten Versuchsreihen heraus zu einem anerkannten und bedeutenden Rechtsinstitut entwickelt hat.
Insgesamt ist der Band ein Beitrag zur Geschichte der Bewährungshilfe, aber es ist nicht die Geschichte der Bewährungshilfe. Es ist die Geschichte derer, die hier ihre Eindrücke wiedergeben. |
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Nr.65 Vernetzung statt Versäulung - Optimierung der ambulanten und stationären Resozialisierung in Hamburg (Bericht der Fachkommission)
Der Abschlussbericht der Fachkommission „Optimierung der ambulanten und stationären Resozialisierung in Hamburg“ ist eine bisher einzigartige Zusammenstellung der Problemfelder in einer Region. Der DBH-Fachverband hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Verbesserung der Übergänge insbesondere zwischen Strafvollzug und ambulanter Straffälligenhilfe zu leisten und Möglichkeiten der fruchtbaren Kooperation mit anderen sozialen Diensten und Institutionen der sozialen Wiedereingliederung aufzuzeigen1.
Es ist von größter Wichtigkeit festzustellen, dass Veränderungen des Gesamtkomplexes „Resozialisierung“ nur zielgerichtet erfolgen können, wenn die Schwierigkeiten der Zusammenarbeit analysiert und offen gelegt werden. Für diesen Zweck stellt der vorliegende Bericht eine große Hilfe und einen wichtigen Baustein dar. Wir veröffentlichen
diesen hier, um auch den Akteuren in anderen Regionen Anregungen zu geben, aus den Erfahrungen in Hamburg zu lernen und ggf. selbst solche Bestandsaufnahmen vorzunehmen und sie zur politischen Diskussion und Wirksamkeit zu bringen. |
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Nr.63 Kriminalpolitik gestalten: Übergänge koordinieren - Rückfälle verhindern, Beiträge der 20.DBH-Bundestagung, Band 1
Der DBH-Fachverband führte in Berlin zum 20. Mal seine Bundestagung durch. Es nahmen an den verschiedenen Workshops und Plenumsveranstaltungen 250 Fachleute aus der Bewährungs- und Straffälligenhilfe, dem Strafvollzug, den Universitäten und Interessierten aus anderen Bereichen teil. Vertreter verschiedener Justizministerien der Länder waren ebenfalls anwesend.
Im thematischen Mittelpunkt der Tagung stand der Übergang zwischen dem Strafvollzug, der Nachbetreuung durch Bewährungs- und Straffälligenhilfe und die weiteren Kooperationen mit anderen Einrichtungen. Es wurden verschiedene Konzepte der Resozialisierung vorgestellt, die international und regional Beachtung finden.
Internationalen Entwicklungen folgend empfahl der Referent der Eröffnungsveranstaltung Prof. Dr. Bernd Maelicke u.a. eine Umsteuerung der aufgewendeten finanziellen und personellen Mittel der Justiz: "Entscheidend für weniger Rückfall und damit für mehr Sicherheit der Bürger ist die Phase der Wiedereingliederung nach der Entlassung - dieses ‚Entlassungsloch’ muss vorrangig begleitet und kontrolliert werden". Maelicke verwies auf bundesweit zurückgehende Gefangenenzahlen. Diese Entlastung ermögliche einerseits einen besseren Behandlungsvollzug für weniger Gefangene und schaffe anderseits Personalreserven für den Ausbau der ambulanten Resozialisierungsdienste. Nach Maelicke sind bundesweit 1.000 zusätzliche Bewährungshelfer erforderlich. Die bei der Bewährungshilfe stark gestiegenen Fallzahlen gefährdeten die Erfolge und ließen eine qualifizierte Wahrnehmung neuer Aufgaben wie z. B. im Übergangsmanagement vor und nach der Entlassung nicht zu.
Es wurden auf der Tagung nicht nur die besten Beispiele vorgestellt, sondern es wurden auch die Mängel der bestehenden Systeme benannt und Lösungsansätze vorgestellt. Dabei wurden besonders über das notwendige Zusammenwirken von risikoorientierter Strafvollstreckung, Bewährungs- und Straffälligenhilfe Anregungen gegeben. Grundlegende Informationen lieferten dazu die Erfahrungen der Zürcher Bewährungs- und Vollzugsdienste. Die eingeladenen Forscher und Praktiker aus den USA beschrieben sowohl das inhaftierungslastige System vieler Bundesstaaten als auch einen aufkommenden "Wind des Wechsels".
Die an der Tagung Beteiligten waren sich einig, dass in der Phase des Übergangs vom Strafvollzug zur Nachbetreuung für die Kriminalprävention die stärkste Herausforderung besteht, da die Rückfallgefahr sei. Gemeinsam müsse von allen Beteiligten daran gearbeitet werden, die Rückfallraten nach dem Strafvollzug in Höhe von 80 % und nach Jugendarrest von 70 % zu reduzieren. Die strukturellen Probleme, die sich durch unterschiedliche Zuständigkeiten und ein in deren Grenzen befangenes Denken auf den verschiedenen Ebenen ergäben, müssten aufgedeckt und beseitigt werden.
Die DBH-Bundestagung begann wurde vom 23.09.2009 bis zum 25.09. durchgeführt. Die in diesem ersten Band vorgelegte Dokumentation von Beiträgen, wird in einem zweiten Tagungsband fortgeführt. Der Band 1 kostet 14 Euro. |
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Nr.62: Kriminalpolitische Herausforderungen - Bewährungs- und Straffälligenhilfe auf neuen Wegen, Zinnowitz 2008
Die Koordinaten der Kriminalpolitik haben sich verschoben. Die kriminalpolitischen Diskurse werden vom Opferschutz und dem Schutz der Allgemeinheit vor neuen Straftaten dominiert. Probleme und Defizite in der Verarbeitung von Kriminalität werden in erster Linie durch ein verschärftes Straf- und Vollstreckungsrecht zu lösen versucht. Die durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eingeforderten resozialisierenden Momente befinden sich in der Defensive. Angesichts der Ressourcenknappheit öffentlicher Haushalte ergeht auch an die Sozialen Dienste der Justiz die Aufforderung, ihre Leistungen bedarfsgerecht und kostengünstig zu erbringen.
Vor dem Hintergrund dieser kriminalpolitischen und fiskalischen Anforderungen sind in den Sozialen Diensten der Justiz und in der Straffälligenhilfe auf organisatorischer und fachlicher Ebene Reformprozesse eingeleitet worden. In einer Art Suchbewegung werden neue organisatorische und fachliche Wege erprobt. Dieser Prozess bewegt sich auf verschiedenen Ebenen. Es wird nicht nur die Gewichtung des Doppelauftrages von Hilfe und Kontrolle in der Bewährungshilfe neu bewertet, auch die Gestaltung des Hilfs- und Kontrollprozesses selbst, infolge neuer kriminal- und sozialpolitischer Anforderungen, wird neu definiert. Zugleich sind die institutionelle Einbindung der Sozialen Dienste der Justiz und die Kooperation mit justizinternen und externen Partner Gegenstand der Überlegungen.
Die Fachtagung in Zinnowitz 2008 hat mit ihren verschiedenen Foren einen Einblick in den gegenwärtigen Stand der Veränderungsprozesse gegeben. In vier Foren sind die Schwerpunkte des zu beobachtenden Veränderungsprozesses aufgegriffen worden.
Die Beiträge des Bandes geben einen Einblick in den aktuellen Stand der Diskussionen und der Veränderungen. Sie erheben keinen Anspruch auf eine vollständige Darstellung der Veränderungsprozesse. Die Beiträge sprechen jedoch die wesentlichen Aspekte des Prozesses an.
Dieser Band wird gemeinsam herausgegeben vom DBH-Fachverband und dem Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern. |
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Nr.61: Betreuung und Kontrolle von gefährlichen Straftätern - Prävention von Rückfällen
Die Betreuung und Kontrolle von gefährlichen Straftätern nach der Haftverbüßung ist eine brisante Problematik, die aufgrund spektakulärer Einzelfälle immer wieder zu emotional aufgewühlten Diskussion in Medien und Politik führt. Vor allem anlässlich schwerer Rückfälle einzelner Täter, die bereits einschlägig vorbestraft waren, sind dann auch in Deutschland überschießende Forderungen nach dauerhaftem „Wegschließen“ oder weit drastischeren Maßnahmen vor allem mit Blick auf Sexualstraftäter zu hören. Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren darauf meist in der Form reagiert, dass einschneidende Strafverschärfungen verabschiedet wurden. Fachlich fundierte Auseinandersetzungen über die angemessene Anwendung von Prävention und Repression bei gefährlichen Straftätern sind weit weniger spektakulär und erreichen die Öffentlichkeit nur selten. Für die fachlich voraussetzungsvolle Arbeit der Fachkräfte im Straf- und Maßregelvollzug, der Bewährungshilfe und anderer Bereiche der ambulanten Betreuung gilt dies noch weit mehr.
Die Beiträge in diesem Band befassen sich mit Grundlagen, Voraussetzungen und Methoden der Arbeit mit gefährlichen Straftätern aus juristischer, sozialwissenschaftlicher und berufspraktischer Sicht. Sie geben zahlreiche Anregungen darüber, wie diese Arbeit vor dem Hintergrund hoher Erwartungen, wissenschaftlicher Befunde und praktischen Erfahrungswissens weiterentwickelt, differenziert und nachvollziehbar gestaltet werden kann. |
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Nr.60: Nachsorgeprojekt Chance - Kein "Entlassungsloch" für junge Strafentlassene
Nachbetreuung von Jugendlichen nach der Haftentlassung in Baden-Württemberg.
In dem Handbuch werden das Projekt und das Qualitätskonzept ausführlich beschrieben. Aus der Sicht der Praktiker und der Forschung werden die ersten Erfahrungen benannt.
Redaktion: Steuerungsgruppe Netzwerk Straffälligenhilfe Baden-Württemberg und
DBH-Fachverband
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Nr.59: Privatisierung und Hoheitlichkeit in Bewährungshilfe und Strafvollzug
Seit mehreren Jahren ist eine Diskussion über die Übertragung von Justizaufgaben auf freie Träger der Straffälligenhilfe und private Anbieter im Gange. Das Ergebnis ist weitgehend offen geblieben, so dass es nunmehr faktisch in einigen Bereichen und Regionen einzelne Modelle der Übertragung gibt und in anderen der Status quo erhalten blieb. In der Auseinandersetzung werden unterschiedliche Argumente vorgetragen, die einerseits von der Sensitivität gegenüber nichthoheitlich legitimierten Eingriffen getragen und von verfassungsrechtlichen Argumenten gestützt sind, andererseits solche, die Kosten-, Effektivitäts- und Flexibilitätsargumente vorbringen.
In diesem Band sind Beiträge zum Thema versammelt, die die fach- und berufspolitische Diskussion widerspiegeln. Sie bilden das Spektrum in der mittlerweile unübersichtlich werdenden Menge an Publikationen und Stellungnahmen weitgehend ab.
Die Beiträge erstrecken sich auf das Feld der Bewährungshilfe und des Strafvollzuges. Sie stammen von Vertretern verschiedener Bereiche, der Berufs- und Fachverbände, der Justizverwaltung, den Gewerkschaften und der Wissenschaft. Sie wurden teilweise zuerst als Redebeiträge auf Fachtagungen gehalten. Sie sollen einen Überblick vermitteln, wie aus unterschiedlicher Sicht heraus argumentiert und sich der Problematik angenähert wird.
Rezension von Prof. Wolfgang Klug
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Nr.58: Evaluation eines Netzwerkes zur Kommunalen Kriminalprävention
Diese Studie erkundet ein kommunales Netzwerk gegen Gewalt. Mit der Aktion „Zivilcourage – Mut gegen Gewalt“ wurden in einem Stadtteil Bremerhavens zwischen 2001 und 2006 vielfältige Präventionsmaßnahmen durch EU-Mittel und über das Stadtplanungsamt Bremerhaven gefördert. Die Evaluation zeigt besonders funktionsrelevante Netzwerkdimensionen und -eigenschaften der Präventionsmaßnahme auf. Mit der empirischen Erhebung werden Qualitäten und Quantitäten des Netzwerkes gegen Gewalt näher untersucht. Sie verdeutlicht, wie sich Kommunale Kriminalprävention über Vernetzung fördern und stärken lässt.
Autoren: Rainer Hoffmann / Falco-Michael Schmidt |
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Nr.57: Die Zeugenbetreuung am Gericht
Ein praxisorientiertes Handbuch
Autor: Michael Roth
116 Seiten |
Beschreibung
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Nr.56: Klassifikation der Betreuungsintensität in der Bewährungshilfe - Die Evaluierung des Kategorienmodells
Das Kategorienmodell wird ausführlich auf 165 Seiten beschrieben und ausgewertet. Das Buch enthält auch die Bewertungsbögen zur Problemlagen- und Falleinschätzungsanalyse.
Autor: Wilhelm S. Schmitt
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Rezension von Prof. Wolfgang Klug
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Nr.55: Sicherheit und Risiko - Soziale Arbeit im Spannungsfeld von Kontrolle und Privatisierung
26 Beiträge zu Bewährungshilfe im Wandel,
Gefährlichkeitsanalyse, Vernetzung, Privatisierung der Bewährungshilfe und im Strafvollzug, Wiedereingliederung von Straffälligen, Ehrenamtliche Bewährungshilfe, Reform der Führungsaufsicht, Zusammenarbeit von Justiz + Suchtkrankenhilfe, Armut und Straffälligkeit (Beiträge der DBH-Bundestagung 2006 in Bremen)
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Nr.54: Training Soziale Kompetenzen
Das Training zur Verbesserung der Sozialen Kompetenzen ist von Praktikern entwickelt worden, um die bisher Arbeit in der Bewährungshilfe zu ergänzen.
Ziele des Trainings sind:
- Entstehung und Verlauf von Konflikten so zu beeinflussen, dass sie zu einem sozial befriedigenden Ausgang führen.
- Soziale Handlungskompetenz zu verbessern.
- Die Dynamik der zwischenmenschlichen Beziehungen zu erkennen und auf das eigene Handeln anzuwenden.
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Nr.53: Therapie und Bewährung
Immer wieder erregen schwere Sexualstraftaten öffentliches Aufsehen. Bürger und die Presse fordern größtmöglichen Schutz vor besonders rückfallgefährdeten Sexualstraftätern. Diese Thematik war Gegenstand einer Fachtagung in der erfahrene Fachjuristen, Psychiater und Psychologen aus Sicht von Theorie und Praxis die Arbeit bestehender Einrichtungen vorführten sowie Voraussetzungen, Vorgehensgrundlagen und Standards einer effektiven Tätertherapie erörterten.
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Nr.52: Schwitzen statt Sitzen
Das vorliegende Handbuch wurde hauptsächlich von Praktikerinnen und Praktikern, die in Einrichtungen zur Vermittlung Gemeinnütziger Arbeit tätig sind, erarbeitet. Ziel dieses gemeinsamen Unternehmens war es, sich auf Standards für die Qualität der inhaltlichen Arbeit für die Praxis zu einigen. Damit werden die bereits bestehenden Standards der einzelnen Einrichtungen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht.
Kurzbeschreibung bei "amazon" |
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Nr. 66: Praxisevaluation auf dem Prüfstand am Beispiel von Gewaltpräventionsprojekten Anregungen und Empfehlungen für die Trainings- und Evaluationspraxis des Anti-Aggressivitäts-Trainings (AATs), Autorin: Corinna Leutner
Angesichts der (wieder einmal) verstärkten öffentlichen Debatte um Jugendgewalt in den letzten Jahren scheinen
auch Gewaltpräventionsprojekte an öffentlichem Interesse
zu gewinnen. Insbesondere das in den 1980er Jahren in
der Jugendanstalt Hameln von einer interdisziplinären
Arbeitsgruppe entwickelte Anti-Gewalt- bzw. später dann
Anti-Aggressivitäts-Training (AAT) hat weite Verbreitung
erfahren. Doch nicht nur AATs oder daran angelehnte
soziale Trainings, auch Evaluationen haben Konjunktur.
Dies hängt nicht nur – aber auch – damit zusammen, dass
die Genehmigung von Projekten immer häufiger von parallel durchzuführenden Fremd- oder Eigenevaluationen abhängig gemacht wird. In Evaluationen werden Wirkungen und Effekte der Projektaktivität, aber auch formale Prozess- und Durchführungsqualitäten beurteilt.
Dabei können unterschiedliche Bewertungsfragen im
Mittelpunkt stehen, je nachdem, welche Gesichtspunkte
die Evaluationen zum Gegenstand haben.
Die Autorin beschäftigt sich in dieser Arbeit sowohl mit der
konkreten Durchführung von AATs als auch mit daran
anschließenden Evaluationen. Insofern kann dieses Buch
als eine Evaluation von Evaluationen gesehen werden. Sie
ist gleichermaßen lesenswert für die am AAT als solchem
interessierten Kolleg/innen wie auch für jene, die auf der
Suche nach einer exemplarischen Evaluation sind, die gut
nachvollzogen werden kann. |
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Dissozialität, Delinquenz, Kriminalität, Klaus Mayer und Huldreich Schildknecht (Hrsg.)
Ein Handbuch für die interdisziplinäre Arbeit. Zürich: Schulthess Verlag, 360 Seiten, ISBN 978-3-7255-5728-8, CHF 59.00.
Im Handbuch "Dissozialität, Delinquenz, Kriminalität" geben Fachleute aus verschiedenen Themenfeldern einen Überblick über die professionelle Arbeit mit delinquenten Menschen.
Die Arbeit mit Menschen mit abweichendem Verhalten hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten stark gewandelt. Die bisherigen Ansätze der professionellen Arbeit mit delinquenten Menschen sind in vielen Punkten hinterfragt und überprüft worden. Insbesondere im Bereich der Sozialarbeit, Therapie und Prognostik wurden neue Interventionsformen und Angebote entwickelt.
Im neuen Handbuch "Dissozialität, Delinquenz, Kriminalität" berichten rund 30 Fachleute aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern über den aktuellen Stand von Praxis und Forschung. Die Autorinnen und Autoren stammen aus den Fachgebieten Sozialarbeit, Psychologie, Psychiatrie, Recht, Kriminologie, Pädagogik, Ethnologie und Sozialwissenschaft. In drei Abschnitten geben sie einen Überblick über die fachlichen Grundlagen, die verschiedenen Arbeitsfelder und die aktuellen Methoden und Arbeitsinstrumente in der Arbeit mit delinquenten Menschen. Das Handbuch ist die erste deutschsprachige Publikation, die das aktuelle Wissen in diesem Fachbereich für Studierende, Fachleute und weitere Interessierte zusammenfasst. |
Information der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
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Fachlexikon der sozialen Arbeit
Herausgeber: Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge |
Fachlexikon der sozialen Arbeit - Deutscher Verein
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Haftbedingungen in der Bundesrepublik Deutschland
Dokumentation einer Öffentlichen Anhörung zu Gefängnispolitik und Knastalltag. Hrsg: Komitee für Grundrechte und Demokratie Föderalismusreform, Zunahme der Gefangenenrate, längere Verbüßungszeiten, Ausweitung des Verwahrvollzuges, Überbelegungen, starke Rückgänge bei Vollzugslockerungen, minimale Besuchszeiten, Exklusion aus den sozialen Systemen ... so lauten einige der Stichworte, die die aktuellen Haftbedingungen kennzeichnen. ISBN 978-3-88906-130-0, 168 Seiten, 8,- Euro |
Buchbeschreibung (Verlagsseite)
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Handbuch Resozialisierung
Herausgegeben von Prof. Dr. Heinz Cornel, Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik, Berlin, Prof. Gabriele Kawamura-Reindl, GSO-Fachhochschule Nürnberg, Prof. Dr. Bernd Maelicke, Kiel und Prof. Dr. Bernd Rüdeger Sonnen, Universität Hamburg
3. Auflage 2008, ca. 600 S., brosch., 59,– EURO, ISBN 978-3-8329-3882-6 |
Beschreibung
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Ich bitte mir ein Legehuhn halten zu dürfen, Herr Anstaltsleiter
Höflich, Matzke
Tragikomisches aus dem Strafvollzug
"Für einen atmosphärischen Einblick in die Wirklichkeit von Vollzugsanstalten als Behörden und Schlösser kafkaesker Machart …" Wolfgang Wittmann
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Buchbeschreibung (Verlagsseite)
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Jugendstrafvollzugsrecht, Heribert Ostendorf (Hrsg.)
Handbuch zum Jugendstrafvollzugsrecht
Eine kommentierende Darstellung der einzelnen Jugendstrafvollzugsgesetze
Herausgegeben von Prof. Dr. Heribert Ostendorf, Universität Kiel, Generalstaatsanwalt a.D.
2009, ca. 764 S., geb., 78,– EURO, ISBN 978-3-8329-3565-8 |
Beschreibung
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Nachträgliche Sicherungsverwahrung – ein rechtsstaatliches und kriminalpolitisches Debakel
Die Arbeit wertet bundesweite Fälle aus, in denen es um Haftentlassene ging, bei denen die Anordnung der nachträglichen Sicherungsverwahrung von Staatsanwaltschaft und Vollzug angestrebt und (teilweise) mit Gutachten untermauert wurde, von den Gerichten aber nicht ausgesprochen wurde, so dass diese Gefangenen bis spätestens Ende des Jahres 2006 aus der Haft entlassen worden waren. In insgesamt 77 Fällen waren die notwendigen Unterlagen zur Analyse verfügbar. Die erreichbaren Akten der Haftentlassenen (Vollstreckungshefte der Staatsanwaltschaft, Sonderbände zur Anordnung der nachträglichen Sicherungsverwahrung oder Gerichtsakten) wurden auf Variablen wie Anlassverurteilung, Vorstrafen, diagnostische und prognostische Daten aus Sachverständigengutachten, Ablehnungsbegründungen und Verfahrensgang durchgesehen. Außerdem wurde durch einen Abgleich mit aktuellen Auszügen aus dem Bundeszentralregister ermittelt, ob es seit der Entlassung aus dem Strafvollzug zu Rückfällen gekommen ist und wenn ja, wegen welcher Delikte die neue Verurteilung erfolgt ist.
Autor: Michael Alex, Seiten: 180, Erscheinungsjahr: 2010, ISBN: 978-3-927983-81-6, €25.- incl. MwSt. |
Buchbeschreibung (Verlagseite)
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Noch mehr Legehühner im Strafvollzug - Tragikomisches aus dem Strafvollzug
Autoren: Peter Höflich, Michael Matzke, Ralf-Bernd Schramm
Viele Anektoten, u.a. den Schriftwechsel der hessischen Anstaltsleiter und des Justizministerium über die Frage einer Katzenklappe in der Außenmauer zur Vermeidung von Inzucht in der JVA Weiterstadt |
Buchbeschreibung (Verlagsseite)
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Pop Shop
Gespräche mit Jugendlichen in Haft von Klaus Jünschke, Jörg Hauenstein, Christiane Ensslin
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Beschreibung / Bestellung
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Strafvollzug zwischen Wende und Wiedervereinigung, Birger Dölling
Kriminalpolitik und Gefangenenprotest im letzten Jahr der DDR, 488 Seiten, 2009, ISBN: 978-3-86153-527-0, 39,90 Euro, Ch. Links Verlag |
Rezension von Dr. Ingeborg Blaschke
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Was denken die sich eigentlich?
Einführung in das Strafrecht für Sozialarbeiter und Sozial-pädagogen von Paul Reiners
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Rezension
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