Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Dokumentation 22. DBH-Bundestagung

DBH-Materialien Nr.74
DBH-Materialien Nr.74

40 Jahre Führungsaufsicht

DBH-Materialien Nr.75
DBH-Materialien Nr.75

Veranstaltungen 2017

Fortbildungskalender DBH-Bildungswerk 2017 erschienen

Baden-Württemberg: Vereinbarung über die Integration von entlassenen Strafgefangenen und Sicherungsverwahrten

Vertreter von Justiz-, Wirtschafts- und Sozialministerium sowie von weiteren Institutionen haben eine Kooperationsvereinbarung zur besseren Integration von entlassenen Strafgefangenen und Sicherungsverwahrten in Baden-Württemberg unterzeichnet. Ziel der Vereinbarung ist es, dass möglichst vielen Entlassenen der Ãœbergang in eine neue Existenz gelingt und dadurch das Risiko erneuter Straffälligkeit sinkt.

Fachwoche Straffälligenhilfe vom 28. - 30.11.2016 in Lingen

Die Fachwoche 2016 befasst sich vertieft mit der Frage der Resozialisierung und damit, wer und wie als Kooperationspartner für diese Aufgabe gewonnen werden kann. Neben Plenarvoträgen sind am 29.11. verschiedene Workshops vorgesehen.

Beratungsstellen für Inhaftierte, Haftentlassene und von Haft bedrohte Menschen und deren Angehörige in Nordrhein Westfalen

Die „Zentralen Beratungsstellen“ für Inhaftierte, Haftentlassene, von Haft bedrohte Menschen und deren Angehörigen bieten praktische Unterstützung zur aktiven Haftvermeidung, Vollzugsgestaltung oder Entlassungsvorbereitung. Sie bieten Information zu Rechten und Pflichten im Vollzug, Begleitung bei der Haftentlassung, Angebote zur Wohnungssuche, zur Arbeitssuche und zur Existenzsicherung, Unterstützung bei Sucht- und Schuldenfragen, Angehörigenberatung und Begleitung.

DBH-Mitglied "Sozialverein Brücke e.V. Aschaffenburg" für Deutschen Engagementpreis 2016 nominiert

Der "Sozialverein Brücke e.V. Aschaffenburg" wurde für den Deutschen Engagementpreis 2016 nominiert. Wenn Sie die Chance erhöhen möchten, dass der Sozialverein Brücke e.V. Aschaffenburg den Publikumspreis 2016 erhält, dann können Sie hier Ihre Stimme abgeben:
Deutscher Engagementpreis 2016

Interview im Deutschlandfunk: Alternativen zur Haft (Schwarzfahren in Bremen)

Wer eine Geldstrafe nicht begleichen kann, dem droht eine
Ersatzfreiheitsstrafe - so der Untertitel des Interviews im
Deutschlandfunk. Berichtet wird über verschiedene Alternativen zur Haft in Bremen, die vom Verein Bremische Straffälligenbetreuung e.V. unter dem Projekt "Geldverwaltung statt Vollstreckung" angeboten werden.

Onlinedatenbank zur Suche von Beratungsstellen für Betroffene von Straftaten

Die Internetseite www.ODABS.org der Kriminologischen Zentralstelle (KrimZ), ist ein Angebot für Betroffene von Straftaten. Die Onlinedatenbank ermöglicht es Betroffenen, sich anonym über die Betreuungs- und Hilfsmöglichkeiten in der jeweiligen Region zu informieren.

Neues Projekt zur Wohnraumversorgung nach der Haft in Hamburg

Um der besonderen Benachteiligung von haftentlassenen Menschen auf dem angespannten Wohnungsmarkt in Hamburg entgegenzuwirken, schließt der Hamburger Fürsorgeverein mit seinem neuen Projekt Ankerplatz mit Wohnungsbaugenossenschaften Kooperationen, die nach Haftende Wohnungen bereit stellen.

GEH DEINEN WEG (Smartphone-App) als Unterstützung auf dem Weg in die soziale Integration

Die Smartphone-App GEH DEINEN WEG soll als Unterstützung auf dem Weg in die soziale Integration in Hamburg dienen. Diese neue App wurde für straffällig gewordene junge Menschen entwickelt. Die App soll als Orientierungshilfe in der Krise dienen und gleichzeitig Behörden-Finder, Navigator und Tipp-Geber im schwer überschaubaren Netz der staatlichen Entscheidungsinstanzen und öffentlichen Unterstützer sein. Die App soll auch betroffenen Familienangehörigen als ein erster Ratgeber und Adressenlotse dienen. Sie unterstützt Sozialarbeit, Lehrkräfte sowie Beschäftigte in der Straffälligenhilfe bei ihrer Arbeit.

Mitbestraft – Beratung und Unterstützung für Angehörige von Inhaftierten in Bremen

Die Vereine Bremische Straffälligenbetreuung und Hoppenbank e. V. führen am 25.11.2015 eine gemeinsame Fachtagung mit dem Thema „Mitbestraft – Beratung und Unterstützung für Angehörige von Inhaftierten in Bremen“ durch.

Dokumentation der Fachtagung

Das Seehaus Leonberg - Jugendstrafvollzug in freier Form - hat gemeinsam mit dem Justizministerium Baden-Württemberg und dem DBH-Fachverband die Fachtagung zur Opferbezogenen Strafrechtspflege am 21.-22.01.15 durchgeführt. Rund 70 Teilnehmer waren zur Veranstaltung gekommen, dabei wurden die verschiedenen Aspekte dieses umfangreichen Themenfeldes in Vorträgen und Workshops beleuchtet. Außerdem gingen die Teilnehmer der Frage nach, auf welche Weise Wiedergutmachung, Täter-Opfer-Ausgleich und Gesprächsgruppen zwischen Opfern und Tätern bei der Aufarbeitung von Straftaten etabliert und ausgebaut werden können – sowohl bei ambulanten Maßnahmen als auch im Strafvollzug.

"Reso-Flipper"

Das dargestellte Bild wurde von Sebastian Blei 1988 gemalt und soll die verschiedenen Bereiche der Resozialisierung darstellen. Die Flipper-Kugel stellt den Proband dar, die zwischen den Bereichen Gefängnis, Kirche, Krankenhaus, Justiz, Arbeitsamt und Sozialamt hin und her schnellt. Bild: Sebastian Blei (mit freundlicher Genehmigung von WohNetz e.V.)

„Jugend ohne Rettungsschirm. Herausforderungen annehmen!“ Jugendgerichstag

Alle drei Jahre richtet die DVJJ den Deutschen Jugendgerichtstag, die zentrale Tagung für alle mit Jugenddelinquenz und Jugendkriminalrechtspflege befassten Berufsgruppen, aus. Der kommende, nunmehr 29. Deutsche Jugendgerichtstag findet vom 14. bis 17. September 2013 in Nürnberg statt und steht unter dem Titel „Jugend ohne Rettungsschirm. Herausforderungen annehmen!“.

„Schwitzen statt Sitzen“ in Baden-Württemberg - zwei Millionen jährlich für das Netzwerk Straffälligenhilfe

Justizminister Stickelberger hat erklärt, dass das Land Baden-Württemberg für die Jahren 2014 – 17 vorsieht jeweils zwei Millionen Euro dem Netzwerk Straffälligenhilfe zur Erfüllung der Aufgaben: Vermittlung und Durchführung von gemeinnütziger Arbeit zur Abwendung der Ersatzfreiheitsstrafe zur Verfügung zu stellen. Landesweit wird vom Netzwerk die Ableistung gemeinnütziger Arbeit angeboten. Die Vermittlung erfolgt durch die jeweiligen regionalen Vereine der Bewährungs- und Straffälligenhilfe. Damit wird eine bewährte Praxis fortgesetzt und mittelfristig eine Absicherung der freien Träger gewährleistet.

Konflikte erkunden - das Fremde anerkennen - Beziehungen herstellen

Der TOA-Bremen führt am 07.-08.05.2013 den Fachkongress "Konflikte erkunden - das Fremde anerkennen - Beziehungen herstellen" anlässlich 25 Jahre Täter-Opfer-Ausgleichs-Einrichtungen im Lande Bremen durch.

Neue Mitglieder im DBH-Fachverband

Wir grüßen zum Jahresabschluss die neu aufgenommenen Einzelmiglieder im DBH-Fachverband, die durch diesen Schritt die Arbeit des DBH unterstützen und aktiv mitgestalten wollen. Gleichzeitig begrüßen wir die neuen kooperativen Mitglieder, die im Laufe des Jahres 2012 Mitglied wurden. Diese kommen aus verschiedenen Regionen Deutschlands und repräsentieren unterschiedliche Arbeitsfelder.

Mehr Familie wagen – für ein besseres Leben von Kindern Inhaftierter

Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffälligenhilfe (BAG-S) und der Deutsche Caritasverband e.V. (DCV) hatten am 24.09.12 in Berlin zu einer Fachtagung geladen hatte. 60 geladene Expert/innen aus Politik, Sozialarbeit, Justizvollzugsanstalten, Ministerien, Hochschulen, Wohlfahrtsverbänden und Anlaufstellen der Freien Straffälligenhilfe tauschten sich über die Situation von Kindern mit inhaftierten Eltern aus.

Sozialarbeiter sehen sich als Experten für das Soziale‏

Der Zweiter Berufskongress Soziale Arbeit vom Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit und der SRH Hochschule Heidelberg fordert am 12.5.2012 in Heidelberg mehr öffentliche Beachtung.

Schuldnerberatung: Kontoschutzpfändungsreform

Zum 1.1.2012 fällt der bisherige Schutz von Sozialleistungen auf einem gepfändeten Konto weg!
Pfändungsschutz gibt es dann nur noch auf P-Konten bis zum (erhöhten) Sockelbetrag oder auf Gerichtsbeschluss. Dies sollten alle berücksichtigen, die sich mit Schuldnerberatung beschäftigen.

Ratgeber - "Mann im Knast - was nun?"

Eine Neuauflage des bewährten Ratgebers "Mann im Knast ... was nun?" ist beim Projekt Chance e.V. Münster erschienen. Sie richtet sich mit Hilfestellungen und Informationen vor allem an Ehefrauen und Lebenspartnerinnen von Inhaftierten, aber auch an andere Angehörige, Freunde, Freundinnen und Bekannte von Inhaftierten sowie an beruflich Interessierte.

Walter Ayass verstorben

Am 17.02.2011 verstarb im Alter von 81 Jahren Walter Ayass. Walter Ayass war Ehrenmitglied des Badischen Landesverbandes für soziale Rechtspflege und hat über Jahrzehnte maßgeblich im Bereich der Straffälligenhilfe gewirkt. In dem vom Vorsitzenden des Badischen Landesverbandes Herrn Dr. Walz verfassten Nachruf wird sein Lebenswerk und Wirken für die Straffälligenhilfe gewürdigt.

Regionaler Fachtag Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) in Schleswig-Holstein

Am 06.10. 2010 veranstalten das Schleswig-Holsteinische Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration, die Landesarbeitsgemeinschaft TOA, der Schleswig-Holsteinischen Verband für soziale Rechtspflege, Straffälligen- und Opferhilfe e.V. und das TOA-Servicebüro des DBH-Fachverbands für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik in Kiel einen regionalen TOA-Fachtag.

Für die Straffälligen – für die Gesellschaft – und für mich: Ehrenamt im Knast macht stark!

In der Sonderausgabe des "Lotse-Info" werden Praxisberichte ehrenamtlicher Betreuer/innen aus dem offenen und geschlossenen NRW-Justizvollzug dokumentiert. Auf 28 Seiten berichten 23 Ehrenamtliche über ihre Erfahrungen, Motive und Erfolge. Das Sonderheft kann als Datei heruntergeladen werden.

15 Jahre Täter-Opfer-Ausgleich in Sachsen-Anhalt

Seit 15 Jahren gibt es in Sachsen-Anhalt flächendeckend den Täter-Opfer-Ausgleich. In einer gemeinsamen Festveranstaltung in der Staatskanzlei haben das Ministerium der Justiz und der Landesverband für Straffälligen- und Bewährungshilfe Sachsen-Anhalt die erfolgreiche Projektentwicklung des Täter-Opfer-Ausgleichs in Sachsen-Anhalt gewürdigt.

Alkohol ? Kenn dein Limit - Aktionswoche

Die Aktionswoche Alkohol soll in allen gesellschaftlichen Bereichen für den Umgang mit Alkohol sensibilisieren, ob als Betroffener Suchtgefährdeter, als Vorbild für Kinder und Jugendliche oder als Berater / Therapeut / Helfer. Gerade in der Straffälligenhilfe ist die Anzahl der Suchtabhängigen und -gefährdeten sehr hoch. Wir wollen die Mitarbeiter/innen der verschiedenen Einrichtungen - ob stationäre oder ambulante Straffälligenhilfe - anregen, sich an der Aktionswoche aktiv zu beteiligen und in den Gesprächen mit den Klienten / Probanden auf diese Problematik ein besonderes Augenmerk zu richten.

Freie Straffälligenhilfe unter Veränderungsdruck

Die von der DFG geförderte Studie "Straffälligenhilfe unter Veränderungsdruck - Analyse neuer Entwicklungstendenzen in der Freien Straffälligenhilfe" hat Ihre Ergebnisse veröffentlicht. Die Forschung wurde von Prof. Hans-Jürgen Kerner, Wolfgang Stelly und Jürgen Thomas vom Institut für Kriminologie an der Universität Tübingen durchgeführt.

Haftvermeidung durch Schwitzen statt Sitzen

Aktuelle Meldungen der Justizministerien aus den Ländern zur Haftvermeidung durch Schwitzen statt Sitzen.

Netzwerk der Hilfe für Straffällige in Sachsen-Anhalt

Das Justizministerium fördert das Landesprojekt „Zebra" (Zentrum für Entlassungshilfe, Beratung, Resozialisierung und Anlaufstelle zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit). Es soll die Resozialisierung von Straffälligen fördern: Sie sollen künftig ein straffreies Leben führen und verbesserte Chancen am Arbeitsmarkt erlangen.

Neuorganisation des Projekts "Schwitzen statt Sitzen" in Baden-Württemberg

Die flächendeckende Übertragung auf den freien Träger "Netzwerk Straffälligenhilfe in Baden-Württemberg GbR" erfolgte ab Mitte diesen Jahres.

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