Netzwerk der Hilfe für Straffällige in Sachsen-Anhalt Das Justizministerium fördert das Landesprojekt "Zebra" (Zentrum für Entlassungshilfe, Beratung, Resozialisierung und Anlaufstelle zur Vermittlung gemeinnütziger Arbeit). Es soll die Resozialisierung von Straffälligen fördern: Sie sollen künftig ein straffreies Leben führen und verbesserte Chancen am Arbeitsmarkt erlangen. Neben den Sozialen Diensten der Justiz und den Sozialdiensten in den Justizvollzugsanstalten (JVA) engagieren sich in Sachsen-Anhalt viele Vereine in der freien Straffälligenhilfe. "Das Zusammenwirken von staatlicher und privater Straffälligenhilfe hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und zu einem funktionsfähigen Hilfenetzwerk entwickelt", führt Cornelia Freygang von ResoWitt e.V. in Wittenberg aus. Sie hat den Vorsitz in der im Mai gegründeten "Zebra"-Landesarbeitsgemeinschaft übernommen. ResoWitt ist dabei zuständig für die JVA Dessau und Eisleben (Frauenvollzug).
Als flächendeckendes Angebot soll "Zebra" den Vereinen Unterstützung bei der Entwicklung gemeinsamer Leitideen und fachlicher Standards für die Arbeit in der freien Straffälligenhilfe geben. Nach dem gemeinsamen Konzept arbeiten zurzeit in Sachsen-Anhalt zwölf freie Träger zusammen mit den Sozialen Dienste der Justiz und den Vollzugsanstalten des Landes.
Information des Justizministeriums Sachsen-Anhalt
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