Podknast - Filmberichte aus dem Jugendstrafvollzug Podknast ist eine Website, auf der von jugendlichen Straffälligen, die zu Jugendarrest oder einer Jugendstrafe verurteilt wurden, produzierte Videoclips (Podcasts) veröffentlicht werden. In den seit 2008 erscheinenden Podcasts berichten Jugendliche von ihren Erfahrungen in der Jugendarrestanstalt in Düsseldorf sowie in den Justizvollzugsanstalten Siegburg, Iserlohn und Herford. Die Produktion erfolgt in Kooperation mit der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) und unter redaktioneller Verantwortung der beteiligten Justizvollzugsanstalten.
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DBH-Bundestagung 2012 Die 21. Bundestagung des DBH-Fachverbandes findet vom 19.-21.September 2012 in Darmstadt statt. Die Eröffnungsveranstaltung wird ab Mittwochmittag im Kongresszentrum „Darmstadtium“ durchgeführt. In der Eröffnungsveranstaltung werden Vorträge zu dem noch nicht endgültig feststehenden Tagungsmotto gehalten. Am folgenden Donnerstag werden ganztags Arbeitsgruppen angeboten.
Foto: Ansicht Darmstadtium, Erich-Ollenhauer-Passage (darmstadtium/juergenmai.com)
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60 Jahre DBH - Deutsche Bewährungshilfe Vor 60 Jahren wurde der DBH-Fachverband gegründet. Der Vorgängerverein „Bewährungshilfe e.V.“ wurde in Bonn von engagierten Fachleuten ins Leben gerufen. Jahrzehnte hatte die DBH seine Geschäftsstelle mit Tagungshaus in Bonn – Bad Godesberg im „Clostermann-Haus“. In direkter Nachbarschaft fand am 23.09.2011 die Festveranstaltung stattfinden. Darin wurde der Gründungsimpulse, der historischen Entwicklung und der neuen Aufgaben gedacht. Es wurden einige Dokumentarfilme vorgeführt
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Bundesverfassungsgericht erklärt die Anfechtung der Privatisierung der Bewährungshilfe in Baden-Württemberg für unzulässig Das Bundesverfassungsgericht hat die Vorlage des Verwaltungsgerichts Sigmaringen am 21.06.2011 für unzulässig erklärt. Die Entscheidung fiel einstimmig und ist unanfechtbar.
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Gesetzesinitiative: Datenübermittlung von Bewährungshelfern an den Strafvollzug, Polizei und andere Institutionen Im Bundesrat hat das Land Mecklenburg-Vorpommern den "Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Bewährungshilfe und der Straffälligenarbeit" eingebracht. Inhaltlich geht es um die Fragen der Datenübermittlung durch die Bewährungshilfe an den Strafvollzug, Polizei und andere Institutionen.
U.a. werden "die Bewährungshelfer unter bestimmten Voraussetzungen ermächtigt, Erkenntnisse über Probanden unmittelbar an die Staatsanwaltschaften bzw. die Jugendgerichte als Vollstreckungsbehörden und/oder an die Polizei mitzuteilen" und "personenbezogene Daten von Verurteilten unter bestimmten Voraussetzungen unmittelbar den Einrichtungen des Justiz- und Maßregelvollzuges zuzuleiten."
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Koalitionsvereinbarung Rheinland-Pfalz: Zusammenlegung der Sozialen Dienste der Justiz In dem Koalitionsvertrag der SPD und der GRÜNEN in Rheinland-Pfalz wird eine neue Struktur der Sozialen Dienste der Justiz angekündigt:
"Wir werden die sozialen Dienste der Justiz in einer neuen Struktur organisatorisch und konzeptionell zusammenführen und sie einer einheitlichen Dienst- und Fachaufsicht unterstellen, um die Effizienz des Übergangsmanagements durch ein eng verzahntes Hilfs- und Überwachungssystem deutlich zu verbessern."
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3. Bewährungshelfer-Tag: gemeinsame Abschlusserklärung Vom 12.-13.05.2011 fand der 3. Bewährungshelfer-Tag in Berlin mit über 100 Teilnehmenden statt. Mit dem thematischen Schwerpunkt "Von der Bewährungshilfe zum ambulanten Sozialen Dienst der Justiz" wurde insbesondere die Situation in Nordrhein-Westfalen in Vorträgen und Arbeitsgruppen reflektiert. Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung des Justizministeriums und der Landesarbeitsgemeinschaft in der Landesvertretung NRW durchgeführt. Die Veranstalter, der DBH-Fachverband und die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bewährungshelfer/innen (ADB), gaben zum Abschluss eine gemeinsame Erklärung heraus.
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Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg: "Die Übertragung der Aufgaben der Gerichts- und Bewährungshilfe auf einen freien Träger werden evaluiert" Der Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg zwischen den GRÜNEN und der SPD sieht zum Strafvollzug und zur Bewährungshilfe vor, dass die Teilprivatisierung der Justizvollzugsanstalt Offenburg rückgängig gemacht und die Übertragung der Gerichts- und Bewährungshilfe auf die Neustart gGmbH umfassend und kritisch evaluiert wird. Die noch ausstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Dienstausübung bei Beamten bei einem beliehenen Träger soll dabei berücksichtigt werden.
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30. Europäisches Fußballturnier der Bewährungshilfe Vom 28.-29.04.2011 fand das 30. Europäische Fußballturnier der Bewährungshilfe in Rostock statt. Es spielten 24 Männer- und 7 Frauenmannschaften um den Turniersieg. Schirmherrin des Turniers waren die Justizministerin Uta-Maria Kuder (Mecklenburg-Vorpommern) und der Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock. Sieger in diesem Jahr waren erneut die Frauen aus Brandenburg und die Berliner Bengels in einer gelungenen Revanche gegen die GSK Zürich (Vorjahressieger). Das nächste Turnier wird 2012 in Münster stattfinden.
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Bewährungshilfe-Statistik 2007 Bewährungshilfe-Statistik zum Ergebnis des Jahres 2007 liegt vom Statistischen Bundesamt jetzt vor. In der Fachserie 10 Reihe 5 zur „Rechtspflege“ werden die aktuellsten Daten zusammengestellt: 177.353 Unterstellungen unter die Bewährungshilfe in Deutschland wurden gezählt. Die Gesamtzahl ist höher, denn in der Statistik sind die Länder Hamburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen nicht erfasst.
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Ehrenamtliche Mitarbeit in der Bewährungshilfe "Überall arbeiten Migranten mit. In Schulen, Kindergärten, Altenheimen, Krankenhäusern. Warum nicht auch in der Bewährungshilfe?", fragt Atila Karabörklü, der an einem Projekt zur Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeitern in der Bewährungshilfe mitwirkt. Unter den Probanden der Bewährungshelfer sind viele mit ausländischen Herkunft. In der Region Offenbach ist es etwa die Hälfte allein der jugendlichen Klientel. Unterstützung von Landsleuten sei wichtig, weil "sie von ihrer Biografie her bestimmte Probleme hinter sich haben, Vorbild sind und vielleicht eher akzeptiert werden".
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Bewährungshilfe-Statistik Die bundesweiten Zahlen der Bewährungshilfe-Statistik 2007 hat das Statistische Bundesamt veröffentlicht. Im ehem. Bundesgebiet (Westdeutschland einschl. berlin) gab es 2007 Unterstellungen unter die Bewährungshilfe insgesamt 177.353, davon 142.032 nach StGB (Erwachsene) und 35.321 nach JGG (Jugendliche + Heranwachsende). Insgesamt verliefen 71% der Unterstellungen positiv.
Vom Stastischen Bundesamt wird als Zweck der Statistik angegeben: "Mit den Ergebnissen der Bewährungshilfestatistik sollen die Strukturen der Entscheidungspraxis der Strafgerichte in Bezug auf die Bewährungsunterstellung sowie der Erfolg von Bewährungsunterstellungen als präventive Maßnahme abgebildet und entsprechende Veränderungen aufgezeigt werden. Damit liefert die Statistik Informationen einerseits für die Justizverwaltungen zur Planung des Personaleinsatzes für die Bewährungshilfe sowie für die Kriminal- und Strafrechtspolitik in Bund und Ländern zur Erfolgskontrolle und zur Weiterentwicklung der entsprechenden Gesetzgebung."
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Marianne Obstfeld ist verstorben Am 17.12.10 ist Frau Marianne Obstfeld verstorben. Wir trauern um die ehemalige Mitarbeiterin der Deutschen Bewährungshilfe. Sie hatte lange zusammen mit Ihrem Ehemann, Günter Obstfeld, in der DBH-Geschäftsstelle in Bad Godesberg (Clostermann-Haus) gearbeitet.
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Amt für ambulante Straffälligenarbeit Mecklenburg-Vorpommern plant als erstes Bundesland ein Landesamt für ambulante Straffälligenarbeit (LaStar). Die Landesregierung billigte einen entsprechenden Gesetzentwurf des Justizministeriums. Es sollen in dieser Behörde die Bewährungshilfe, die Führungsaufsicht und eine forensische Ambulanz zur psychologischen Arbeit mit Haftentlassenen zusammengefasst werden.
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Deutsche Einheit - Bewährung im Kollektiv In der DDR gab es keine Sozialarbeiter und auch keine Bewährungshelfer. Einerseits sollte die 'Kraft des Kollektivs' die sozialen Probleme des Einzelnen lösen. Andererseits gab es Beschäftigte, die bei Problemen mit sozialpädagogischem Geschick nachhalfen. Sie bekamen beispielsweise vom Rat des Stadtbezirks Männer zugewiesen, die gerade eine Freiheitsstrafe abgesessen hatten. Wegen asozialen Verhaltens konnte man ins Gefängnis kommen. Asoziales Verhalten bedeutete, dass jemand nicht arbeitete, keine Miete zahlte, sich also außerhalb der sozialistischen Norm bewegte.
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DBH-Materialien Nr.65: Vernetzung statt Versäulung - Abschlussbericht der Fachkommission in Hamburg Der Abschlussbericht der Fachkommission „Optimierung der ambulanten und stationären Resozialisierung in Hamburg“ ist eine bisher einzigartige Zusammenstellung der Problemfelder in einer Region. Der DBH-Fachverband hat sich zum Ziel gesetzt, einen Beitrag zur Verbesserung der Übergänge insbesondere zwischen Strafvollzug und ambulanter Straffälligenhilfe zu leisten und Möglichkeiten der fruchtbaren Kooperation mit anderen sozialen Diensten und Institutionen der sozialen Wiedereingliederung aufzuzeigen.
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Resozialisierungsgesetz im Land Brandenburg? Die Regierungskoalition von SPD und Linke im Land Brandenburg haben die Prüfung eines Resozialisierungsgesetzes vereinbart. Mittlerweile hat die vom Justizminister berufene Kommission ihre Arbeit aufgenommen. Als Vorsitzender wurde Prof. Dr. Heinz Cornel (Berlin) ernannt.
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Privatisierung der Bewährungshilfe - massive Kritik vom Landesrechnungshof Der Landesrechnungshof in Baden-Württemberg hat gegen das Vorgehen des Justizministeriums bei der Übertragung der Aufgaben der Bewährungs- und Gerichtshilfe auf den gemeinnützigen Träger "Neustart" massive Kritik geäußert. Das ganze Verfahren wurde als ineffizient bezeichnet. Dagegen beschreibt das Justizministerium die Maßnahme als "Erfolgsmodell". Neustart betont, dass alle Mittel zur Erfüllung der übertragenden Aufgaben verwendet werden.
(Bild: Max Muding, Präsident des Landesrechnungshofes, in Bild.de)
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Justizminister Bamberger ausgezeichnet Justizminister Dr. Heinz-Georg Bamberger ist für seine Verdienste um den Täter-Opfer-Ausgleich ausgezeichnet worden. Im Rahmen des 13. Forums für Täter-Opfer-Ausgleich (TOA), das vom TOA-Servicebüro vom 09. bis 11. Juni in Potsdam veranstaltet wurde, wurde der rheinland-pfälzische Justizminister Dr. Heinz Georg Bamberger mit dem "Theo A. Preis" geehrt.
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Bewähren sich Bewährungsstrafen? eine empirische Untersuchung der Praxis Unter dem Titel "Bewähren sich Bewährungsstrafen?" hat Enrico Weigelt eine empirische Untersuchung der Praxis und des Erfolgs der Strafaussetzung von Freiheits- und Jugendstrafen veröffentlicht. Diese ist in den Göttinger Studien zu den Kriminalwissenschaften 2009 erschienen. Der Autor ist auch bekannt für seine Rückfallstudien anhand der Auswertung von Zahlen aus dem Bundeszentralregister (BZR) (Universität Göttingen, Prof. Jörg-Martin Jehle).
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Einweihung neuer Räumlichkeiten der Bewährungshilfe bei dem Landgericht GießenUnter dem Begriff `Büro-Sharing` wird in der Bewährungshilfe Gießen ein neues Bürokonzept umgesetzt. Mit der Zusammenlegung der bisherigen zwei Standorte in Friedberg und Gießen nutzen 21 Mitarbeiter/innen nun einen neuen modernster EDV-Technik ausgestatteten Arbeitsplatz. Jeder Bewährungshelfer erhält ein Notebook und die Möglichkeit, über eine gesicherte Datenverbindung (VPN-Zugang) auf die Fachdaten unter SoPart zuzugreifen.
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Fußballeuropameisterschaft der Bewährungshelfer/innen Sieger der 29. Fußballeuropameisterschaft der Bewährungshelfer/innen 2010 in Berlin wurde die Damenmannschaft von Brandenburg und die Herrenmannschaft GZK Zürich. An dem Turnier vom 09.-10.04.10 nahmen laut Veranstalter 38 Teams aus verschiedenen europäischen Ländern teil.
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Sexualstraftäter in Hessen Hessische Bewährungshelfer betreuen Sexualstraftäter intensiv. Sie besuchen sie wöchentlich und befragen sie u.a. zu ihren Fantasien. So versuchen sie, Rückfälle zu verhindern.
Das hessische Konzept sieht seit 2008 vor: Es wurden spezielle Bewährungshelfer für die Betreuung und Kontrolle der Sexualstraftäter eingestellt. Im Projekt "Sicherheitsmanagement" sind 23 zusätzliche Stellen geschaffen worden. In dem Zeitungsbericht der Frankurter Rundschau wird über die Tätigekeit eines Bewährungshelfers in Darmstadt berichtet.
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Der Paritätische hält Hartz IV nach fünf Jahren für gescheitertDer Paritätische Wohlfahrtsverband (DPWV) hält die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe für gescheitert. Fünf Jahre nach der Arbeitsmarktreform Hartz IV sei es nicht gelungen, die Zahl der Betroffenen merklich abzubauen. |
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NRW: Sexualstraftäter-Datei geplantDie CDU plant nach dem Vorbild anderer Bundesländer auch in NRW eine „Sexualstraftäter-Datei” einzurichten. Diese soll mit denen anderen Länder vernetzt werden. Besonders gefährliche Täter sollen künftig, sofern eine nachträgliche Sicherungsverwahrung nicht in Betracht kommt, nach der Haftentlassung gezielt von der Polizei beobachtet werden. |
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Herbstkonferenz der Justizminister: Datenübermittlung zwischen Bewährungshilfe und Justizvollzug klarer regeln Am 05.11.09 tagten in Berlin die Justizminister der Bundesländer. Neben der Überarbeitung der Sicherungsverwahrung bei Gewalt- und Sexualstraftätern, soll die Datenübermittlung der Bewährungshilfe an den Justizvollzug gesetzlich neu geregelt werden.
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Neues DBH-Präsidium gewählt Am 25. September 2009 wurde auf der DBH-Bundesversammlung in Berlin – dem Mitgliedergremium des DBH-Fachverbandes – das neue Präsidium gewählt. Nach 27-jähriger Verantwortungsübernahme hat Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner nicht mehr für das Amt des Präsidenten kandidiert. Als sein Nachfolger wurde einstimmig Prof. Dr. Heinz Cornel (Bild) von der Versammlung gewählt.
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607 000 Gefangene in der EU - Kriminalitätsstatistik 2005-07 Zwischen 2005 und 2007 waren in der Europäische Union im Durchschnitt 607 000 Personen im Gefängnis, dies entspricht 123 Gefangenen je 100 000 Einwohner. In Deutschland beträgt die Rate 93 Gefangene. Die Rate in den USA lag im selben Zeitraum bei 758 Gefangenen je 100 000 Einwohner.
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Winds of Change - Neue Entwicklung der Kriminalpolitik in den USA Die neue Entwicklung der amerikanischen Kriminalpolitik setzt da an, mehr in Problembezirke, in denen die Straffälligen wohnen, zu investieren, um effektiv die Kriminalitätsraten zu reduzieren. Immer stärker setzt sich die Auffassung durch, dass restriktive Maßnahmen die Gefängnisse zwar füllen, wenig bewirken und zusätzlich hohe Kosten verursachen. Dann sei es schon angebrachter das Geld in präventive Maßnahmen zu geben.
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Veränderte Struktur für die Sozialen Dienste der Justiz in ThüringenDie Struktur der Sozialen Dienste der Justiz soll ab 01.09.09 in Thüringen verändert werden. Bisher waren unterschiedliche Abteilungen innerhalb des Justizministeriums für die verschiedenen Bereiche zuständig. Zukünftig soll es für die sozialen Dienste der Justiz - Bewährungshilfe, Führungsaufsicht oder Sozialarbeit im Justizvollzug - einen konkreten Ansprechpartner im Ministerium geben. Angesiedelt wird das neu konzipierte Aufgabengebiet in der Abteilung Strafvollzug.
Eine Arbeitsgruppe hatte die Struktur der Sozialen Dienste der Justiz untersucht und eine entsprechende Empfehlung erarbeitet. |
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Ehrenamtliche Bewährungshilfe: Die Zeit danachÜber das Engagement des ehrenamtlichen Bewährungshelfers in Regensburg, Herrn Grosser, berichtet das Bayerische Fernsehen in einem Kurzbericht. Über das Engagement des ehrenamtlichen Bewährungshelfers in Regensburg, Herrn Grosser, berichtet das Bayrische Fernsehen in einem Kurzbericht.
Der Verein "Förderung der Bewährungshilfe in Hessen" (FBH) engagiert sich seit Jahren für die ehrenamtliche Mitarbeit in der Bewährungshilfe - nicht als Ersatz für die hauptamtliche Begleitung, sondern ergänzend. In regelmäßigen Treffen mit den Probanden wird gemeinsam Alltägliches erledigt oder - über einen längeren Zeitraum hinweg - auf ein festgelegtes Ziel hingearbeitet. Das können notwendige Behördengänge sein, die Suche nach einem Arbeitsplatz, gemeinsame Freizeitaktivitäten oder regelmäßige Gespräche.
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Beschlussvorschlag zur Übermittlung von Daten der Bewährungshilfe an den StrafvollzugIm Rahmen der organisierten Zusammenarbeit von Strafvollzug und Bewährungshilfe - für ein effektives Übergangsmanagement - kommt dem Informations- und Datenaustausch zwischen den verschiedenen staatlichen Diensten eine erhebliche Bedeutung zu. Im Falle eines Bewährungswiderrufs sind die im Rahmen der Bewährungshilfe gewonnenen Daten in der Aufnahmephase für die Arbeit des Justizvollzugs von großer Bedeutung. Die Erfahrungen mit dem Verurteilten in Freiheit und der bis zur Inhaftierung erreichte Sachstand können erheblichen Einfluss auf die Vollzugsplanung haben.
Die Justizminister der Länder haben auf der Justizministerkonferenz in Dresden am 25.06.09 Fragen bei der Übermittlung personenbezogener Daten der Bewährungshelfer an die Polizei bzw. die Staatsanwaltschaft diskutiert. Sie haben eine Arbeitsgruppe unter Federführung von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen mit der Prüfung beauftragt, ob und gegebenenfalls wo es einer gesetzgeberischen Klarstellung der Zulässigkeit einer Datenübermittlung zwischen den beteiligten Institutionen (Gerichte, Staatsanwaltschaften, Führungsaufsichtsstellen, Soziale Dienste, Justizvollzugsanstalten, Polizei und Jugendhilfe) durch spezifische Regelungen bedarf. |
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Bewährt sich die Privatisierung der Bewährungshilfe? 12.05.09 in Frankfurt Die Fachtagung beschäftigte sich mit den Fragen:
- wie hat sich Neustart als Organisation in BaWü bewährt,
- welche Kriterien zur Bewertung der verschiedenen Modelle aus sozialpädagogischer Sicht gibt es,
- sind grundlegende Veränderungsprozesse ohne Privatisierung möglich,
- welche Sicht auf die Privatisierung haben die Gewerkschaften, die Fach- und Berufsverbände.
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Kriminalpolitische Herausforderungen - Bewährungs-und Straffälligenhilfe auf neuen Wegen / DBH-Materialien Nr.62 In den DBH-Materialien Nr.62 sind die Beiträge der gemeinsamen Fachtagung der Friedrich-Ebert-Stiftung, des Justizministerium Mecklenburg-Vorpommern, der Universität Greifswald und dem DBH-Fachverband im April 2008 in Zinnowitz dokumentiert. Es handelt sich um Beiträge von Justizministerin Kuder, Prof. Frieder Dünkel, Jörg Jesse, Rudolf Grosser, Klaus Meyer, Georg Zwinger u.a.
Das Buch umfasst 196 Seiten und kann direkt beim DBH-Fachverband bestellt werden.
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Probation Officer Perspectives on Probation Work Wissenschaftliche englischsprachige Veröffentlichungen sind über "SAGE Journals" kurzfristig kostenfrei zugänglich. Zum kostenfreien Bezug kann man sich bis zum 30.04.09 anmelden Free Access "SAGE Journals"
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Privatisierung der Bewährungshilfe vor dem Bundesverfassungsgericht Der zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts berät über den Aussetzungs- und Vorlagebeschluss des Verwaltungsgerichts Sigmaringen zur Frage der Rechtmäßigkeit der baden-württembergischen Landesgesetze zur Übertragung der Aufgaben der Bewährungs- und Gerichtshilfe an einen freien Träger. Eine Entscheidung soll im Jahr 2009 gefasst werden.
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Der Bewährungshelfertag 2009: Straffällige Jugendliche brauchen Bewährungshilfe Im Fokus des 2.Bewährungshelfertages vom 08.-09.03.09 in Berlin stand der verantwortungsvolle Umgang der Institution Bewährungshilfe mit jugendlichen Straffälligen. Der Bewährungshelfertag wird vom DBH-Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Bewährungshelfer/innen (ADB) veranstaltet. Sie findet jeweils zu einem Schwerpunktthema und in Kooperation mit einem Bundesland statt. 2009 war das Thema "Straffällige Jugendliche brauchen Bewährungshilfe" und das Kooperationsland Niedersachsen.
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Niedersachsen: Zentrale Leitung des Ambulanten Justizsozialdienstes beim OLG Oldenburg Zum 01.01.09 wurden die elf Bewährungshilfestellen der Landgerichte und die Gerichtshilfestellen bei den Staatsanwaltschaften mit insgesamt rund 400 Mitarbeitern zum Ambulanten Justizsozialdienst zusammengefasst. Die Leitung des Dienstes ist beim OLG Oldenburg angesiedelt. Leiter ist Dr. Stefan von der Beck (Vorsitzender Richter am OLG).
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"Ich hab’ zugeschlagen, wenn mich einer schräg angeguckt hat" Verurteilte Jugendliche reden vor Schülern über ihre Straftaten – Projekt der Jugendbewährungshilfe Salzgitter.
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Schweiz: Neuer Wind in der Bewährungshilfe Das Infobulletin 02/2008 des Bundesamtes für Justiz, Fachbereich Straf- und Massnahmenvollzug, widmet sich schwergewichtig der Bewährungshilfe und ihren Schnittstellen im Strafvollzug. In der Einleitung heißt es: "In der Schweiz werden bedeutungsvolle Schritte zur Entwicklung des Strafvollzugs verwirklicht, etwa die umfassende Ausrichtung auf das Risiko, standardisierte Täter-Programme und regelmässige Überprüfungen. Gerade bei der Bewährungshilfe, die wir in unserer Ausgabe fokussieren, verdichten sich diese Entwicklungen in einem auffälligen Masse."
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Milgram “lite”: Menschen weiter zur Folter bereitUS-Psychologen haben das berühmt-berüchtigte Milgram-Experiment wiederholt. Ihre Publikation im American Psychologist (Online) zeigt, dass Menschen heute, wie vor 45 Jahren, den Gehorsam über ihr Gewissen stellen. Milgram wollte Anfang der 60er-Jahre damit ergründen, warum so viele Menschen während der NS-Zeit bereit waren, sich aktiv am Genozid an Juden und anderen Bevölkerungsgruppen zu beteiligen. Jetzt wurde der Versuch in abgeschwächter Form wiederholt, mit ähnlich erschreckendem Ergebnis. |
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Baden-Württemberg: Es bedarf geschulter Sozialarbeiter Einige Richter in Baden-Württemberg kritisieren, dass die Aufgaben der Bewährungshilfe an den freien Träger Neustart vergeben worden ist. Wolfgang Vögele, Vorsitzender Richter und ehemaliger Referent für Bewährungshilfe am Landgericht Stuttgart, ist mit den herrschenden Zuständen ebenfalls unzufrieden. In einem Interview mit der Fellbacher Zeitung präzisiert er seine kritische Sichtweise.
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Sachsen-Anhalt: Betreuung von Straftätern soll verbessert werdenIn Sachsen-Anhalt werden neue, in einem mehrjährigen Prozess durch Führungskräfte und Mitarbeiter der Sozialen Dienste der Justiz entwickelte Qualitätsstandards eingeführt. Sie sollen helfen, Risiko und Motivation jedes einzelnen Klienten besser einschätzen zu können. Für jeden Einzelfall soll auf der Grundlage von Kriterienlisten eine Risikoeinschätzung vorgenommen werden, mit denen Hilfeangebote und Kontrollmaßnahmen für den jeweiligen Probanden ermittelt werden. |
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Broschüre "Justiz auf einen Blick" Die Broschüre „Justiz auf einen Blick“ präsentiert die jeweils aktuellen Ergebnisse der Statistiken und veranschaulicht Entwicklungen im Zeitverlauf in kompakter Form.
Die Broschüre richtet sich vor allem an die interessierte Öffentlichkeit, an Studierende sowie Experten und Expertinnen aus Politik und Wissenschaft, die sich einen schnellen Überblick über Strukturen und aktuelle Entwicklungen in der deutschen Rechtspflege verschaffen wollen. Sie soll dazu beitragen, die Diskussion über die innere Sicherheit und die Justiz zu versachlichen und auf eine solide Datengrundlage zu stellen.
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Das Leben ist ein Langstreckenlauf Bei Olympia wird geschwommen, gelaufen, gesprungen. Mit welcher sportlichen Disziplin ist die Bewährungshilfe zu vergleichen?
Langstreckenlauf – vor allem für die jugendlichen Straftäter. Nur starten sie ein Kilometer hinter der Startlinie.
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Justus: Reform der Sozialen Dienste der Justiz in Niedersachsen Das Land Niedersachsen wird zum 01.01.09 einen Ambulanten Justizsozialdienst einrichten. Zur fachlichen Steuerung und Dienstaufsicht soll eine Abteilung beim Oberlandesgericht in Oldenburg eingerichtet werden.
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Ehrenamtliche Straffälligen- und Bewährungshilfe Die Fachtagung zur Ehrenamtlichen Straffälligen- und Bewährungshilfe fand vom 21.-22. Mai 2008 in Berlin - Schwanenwerder statt.
In der DBH-Fachtagung wurde ein Überblick über die verschiedenen Ansätze in der ehrenamtlichen Bewährungs- und Straffälligenhilfe vermitteln werden. Dabei wurden Modelle aus der Bewährungshilfe (Baden-Württemberg / Schleswig-Holstein / Hessen), dem Strafvollzug (Berlin / Hessen) und dem Täter-Opfer-Ausgleich (Bremen) vorgestellt.
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Ambulanter Sozialer Dienst der Justiz in NRWIn Nordrhein-Westfalen wird durch eine Ausführungsvorschrift ab dem 01.06.08 der Ambulante Soziale Dienst der Justiz gebildet. Dabei sind folgende Veränderungen vorgesehen: Zusammenlegung der Fachbereiche von Bewährungs-, Gerichtshilfe und Führungsaufsicht. |
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Sicherheitsmanager in der hessischen Bewährungshilfe: 23 neue StellenFür den Haushalt 2008 hat das Justizministerium die Schaffung von sogenannten „Sicherheitsmanagern“ im Rahmen der Führungsaufsicht vorgesehen, die Sexualstraftäter kontinuierlich überwachen sollen. |
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Standards der Bayrischen Bewährungshilfe verbindlich fetgelegtStandards der Bayrischen Bewährungshilfe liegen vor.
Das Ergebnis des Projektes "Qualitätsstandards in der Bewährungshilfe in Bayern" liegt öffentlich vor. Diese sind ab 01.01.2008 verbindlich für alle bayrischen Bewährungshelfer/innen eingeführt worden. |
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Konzept der Integralen Straffälligenarbeit der JustizMecklenburg-Vorpommern will durch ein verbindliches gegenseitiges Informationssystem und ein standardisiertes Verfahren die Verzahnung von Vollzugseinrichtungen und Bewährungshilfe optimieren. |
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Sexualstraftäterdateien - Zusammenarbeit von Bewährungshilfe und Polizei Bayern hat die Datei HEADS (Haft-Entlassenen-Auskunfts-Datei-Sexualstraftäter) eingerichtet, durch die Sexualstraftäter enger kontrolliert und die Rückfallgefahr bei entlassenen Sexualverbrechern reduziert werden soll. Bei anstehender Haftentlassung von besonders rückfallgefährdeter Sexualtäter übermittelt die Justiz alle notwendigen Daten an die Polizei. |
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Lernprogramme in der BewährungshilfeErmutigende Ergebnisse stellt die Bewährungshilfe Zürich (Schweiz) mit der Durchführung von Lernprogrammen fest. |
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Bewährungs- und Gerichtshilfe in Baden-Württemberg wird von Neustart ausgeführt - Generalvertrag ist unterzeichnetAm 14.03. fand im "dradio" (Deutschlandfunk) die Sendung „Staatlicher Rückzug - Baden-Württemberg setzt als erstes Bundesland auf private Bewährungshilfe“ statt. Es diskutierten Jörg Müller vom Justizministerium, Georg Zwinger von Neustart, Peter Reckling vom DBH-Fachverband und mehrere Anrufer. Die Sendung kann nachträglich angehört werden |
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Focus Group Germany07.-08.09.2011 in Frankfurt / Main Case Management in Deutschland. Geschlossene Veranstaltung im Rahmen des Domice-Projektes. Nachfragen bitte richten an den DBH-Fachverband, Tel. 0221 / 94865120, E-Mail: kontakt@dbh-online.de |
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