Konfliktlösungen moderieren mit vielen Beteiligten: Workshop zur Methode Wiedergutmachungskonferenz

Von einer Auseinandersetzung sind nicht nur die tatverantwortliche Person und die geschädigte Person betroffen, sondern auch deren soziales Umfeld, wie z.B. Freunde, Familie oder Nachbarn. Oft leiden diese mit. Die Methode der Wiedergutmachungskonferenz ermöglicht es, mit einem größeren Teilnehmer*innenkreis in einem dennoch überschaubaren Zeitraum einen Konflikt zu klären. Der große Teilnehmer*innenkreis lässt viele Perspektiven in die Aufarbeitung der Tat und ihrer Ursachen einfließen. Die Beteiligten einer Konferenz können oft umfangreich und nachhaltig die Tat und ihre Folgen aufarbeiten. Viele Teilnehmer*innen sind froh über die Möglichkeit sich auszusprechen und viele Perspektiven zu hören. In der Regel ist nach den Konferenzen eine große Erleichterung spürbar.

Die Teilnehmenden - Mediatoren (im Strafverfahren), Sozialarbeiter*innen in der Justiz und im Justizvollzug sowie Sozialarbeiter*innen, die in ihrem Bereich Anwendungsmöglichkeiten für Wiedergutmachungskonferenzen sehen -werden in dem zweitägigen Workshop befähigt, selbst Wiedergutmachungskonferenzen vorzubereiten und zu leiten. Sie werden sich dazu aktiv mit dem Skript zur Konferenzleitung auseinandersetzen und vertraut machen. Fallstricke und Rollenanforderungen werden besprochen und geklärt.

Inhalte:             

  • Entscheidung zur Konferenz, Vorbereitung der Konferenz
  • Rollenklärung Moderation/Mediation – Co-Moderation/Co-Mediation
  • Durchführung der Konferenz
  • Reflexion der Konferenzleitung nach einem Skript
  • Seminargrundlage ist das Buch „Beteiligung des sozialen Umfeldes im Täter-Opfer-Ausgleich“, das durch die Referent*in vor dem Seminar als Grundlage für das Seminar versendet wird

 

Veranstaltungsnummer: 
B-2117
Veranstalter: 
DBH-Bildungswerk
Anmeldeschluss: 
Freitag, 22. September 2017
Anmeldung geöffnet
Datum: 
Dienstag, 10. Oktober 2017 - 9:00 bis Mittwoch, 11. Oktober 2017 - 16:00
Adresse: 
Josef - Baum - Haus 1
65199 Wiesbaden
Deutschland
Teilnahmebeitrag: 
346,- €
Übernachtungskosten: 
35,- €
Ausschreibung: 

Gefördert von:
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Mitglied in der:
Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffäligenhilfe e.V.Confederation of European Probation

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