Sinti und Roma - gestern und heute - Informationen für die Straffälligenhilfe

Etwa 120.000 Sinti und Roma leben in der Bundesrepublik, etwa 10 Mil­lio­nen in Europa. Auch Klienten in der Bewährungs- und Straf­fäl­ligen­hilfe, im Strafvoll­zug, in der sozialen Arbeit und in angren­zen­den Berufsfeldern kommen aus dieser Perso­nen­gruppe. Nicht immer gelingt die Zusammen­arbeit. Vieles erscheint fremd, manches irritiert. Nicht selten ergeben sich Schwierig­kei­ten bei der Erfüllung von gerichtlichen Auf­lagen, z.B. bei der Vermitt­lung in gemein­nüt­zi­ge Arbeit. Welches Hinter­grund­­wissen kann den Zu­gang zu diesen Klien­ten erleichtern? Was ist wichtig für den Aufbau ei­ner helfenden Beziehung? Wie können die Erwartungen der Straf­justiz und der helfenden Einrichtungen in Ein­klang gebracht werden mit den Lebenswelten der Sinti und Roma? Von den In­for­mationen die hier vermittelt werden, profitieren alle, die mit diesem Klien­t*innenkreis zu tun haben oder sich dafür interessieren und auch die, die wenig eige­ne Erfahrungen auf diesem Gebiet mitbringen.

Die Teilnehmenden

  • sind informiert über die Geschichte, insbesondere die Verfolgung der Sinti und Roma
  • haben Kenntnis über ihre aktuelle Lebenssituation, über ihre Soziali­sa­tion, über ihre Kultur und Sprache
  • haben ihre eigene berufliche Rolle reflektiert und sind sensibilisiert für Dis­kri­minie­rungs­­prozesse
  • Haben neue Arbeitsansätze kennen gelernt und Ideen für ihren beruflichen Alltag entwickelt
  • begegnen Klien­ten aus diesem Personenkreis mit mehr fachlicher Kompetenz und Wert­schät­zung
  • haben Arbeits- und Lösungsansätze für ihre Praxis entwickelt und können die Seminarergebnisse in ihrer Arbeit umsetzen.

 

Veranstaltungsnummer: 
B-2017
Datum: 
9. November 2017 - 12:00 bis 10. November 2017 - 15:30
Anmeldung geöffnet
Anmeldeschluss: 
Samstag, 21. Oktober 2017 (Ganztägig)
Adresse: 
Dobler Str. 51
76332 Bad Herrenalb
Deutschland
Teilnahmebeitrag: 
155,- €
Übernachtungskosten: 
60,- €
Ausschreibung: 
Veranstalter: 
DBH-Bildungswerk

Gefördert von:

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Mitglied in der:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffäligenhilfe e.V.Confederation of European Probation 

    Kooperationspartner:

    KriPoZ Kriminalpolitische Zeitschrift

 

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