Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Fortbildung 2015

Fortbildungskalender Kalender
/ Information

Restorative Justice

DBH-Materialien Nr.71 DBH-Materialien Nr.71

DBH-Bundestagung

Ostsee Resort Damp 23.-26.09.2015 in Damp / Schleswig - Holstein

Fortbildungskalender des DBH-Bildungswerkes 2015 erschienen

Der Veranstaltungskalender des DBH-Bildungswerks 2015 liegt vor und bietet in diesem Jahr sieben Fachtagungen, siebzehn Theorie-Praxis-Seminare, neun Lehrgänge und zwei Arbeitsgespräche an. Im vergangenen Jahr nahmen an den 34 Veranstaltungen des Bildungswerkes über 3.000 Teilnehmer/innen teil. Die Veranstaltungen richten sich überwiegend an Mitarbeiter/innen in den Arbeitsfeldern der abmulanten sozialen Dienste der Justiz (Bewährungshilfe, Gerichtshilfe, Führungsaufsicht), Straffälligenhilfe, Soziale Arbeit im Strafvollzug, Täter-Opfer-Ausgleich und Ehrenamtliche.

Erfolgreiche Konferenz zu 'Elektronische Aufenthaltsüberwachung - Bewährungshilfe und Menschenrechte'

Im Dezember 2014 fand mit über 200 Teilnehmenden aus 30 verschiedenen Ländern die europäische Tagung zu "Elektronische Aufenthaltsüberwachung - Bewährungshilfe und Menschenrechte" in Offenbach / Main statt. Die Tagung wurde von der Confederation of European Probation (CEP) und dem Hessischen Ministerium der Justiz durchgeführt.

Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach § 63 StGB - Arbeitsgruppenergebnisse liegen zur Neuregelung vor

Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat zur Novellierung des Rechts der Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus nach § 63 des Strafgesetzbuches (StGB) Ergebnisse vorgelegt.
Auf Initiative der Konferenz der Justizminister/innen der Länder und in Umsetzung einer Vorgabe des Koalitionsvertrags wurde vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingesetzt. Es war ihre Aufgabe Anregungen zu erarbeiten, die den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz eher berücksichtigen als die bisherigen Rechtsverordnungen.

Radikalisierungsort Gefängnis

Die Attentäter vom 07.01.15 in Paris haben sich im Gefängnis radikalisiert. Auch in Deutschland sitzen radikale Islamisten als verurteilte Terroristen und auch Syrien-Rückkehrerim im Gefängnis. Zwei der Attentäter von Paris haben lange Zeiten ihrer islamistischen Radikalisierung im Gefängnis durchlaufen. Das gilt auch für den Attentäter im Frühjahr 2014 im jüdischen Museum in Brüssel, der vier Menschen erschossen hat.
Thomas Mücke vom "Violence Prevention Network" führt in einem Interview mit der "Deutschen Welle" aus, dass diese Leute ja gerade inhaftiert sind, weil ihre bisherigen Lebenswege gescheitert seien. Sie seien so anfällig für einfache Erklärungsansätze, weil sie sich in dieser Gesellschaft nicht akzeptiert und sich als Muslime auf der ganzen Welt verfolgt fühlen. Viele der radikalisierten Dschihadisten hatten in ihrem Lebenslauf mit einem kriminellen Milieu Kontakt.

Ergebnisse der bundesweiten Evaluation der Führungsaufsicht

In einer vom BMJV in Auftrag gegebenen Studie haben Wissenschaftler der Universität Tübingen der Führungsaufsicht nach den umfassenden Reformen der vergangenen Jahre insgesamt ein gutes Zeugnis ausgestellt. Die Forscher des Instituts für Kriminologie, Prof. Dr. Jörg Kinzig und Dr. Alexander Baur, haben dabei die statistischen Daten zur Führungsaufsicht ausgewertet, insgesamt 606 Verfahrensakten zur Führungsaufsicht analysiert sowie die wesentlichen Akteure der Führungsaufsicht schriftlich und mündlich nach ihren Erfahrungen mit diesem Rechtsinstitut befragt.
Die Studie wird ausführlich auf der DBH-Fachtagung zur Führungsaufsicht am 10.-11.02.2015 in Kassel vorgestellt.

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