Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

DBH- Präsidium

Zum Präsidenten wurde Prof. Dr. Heinz Cornel gewählt.
Information Bundestagung 09

TOA-Servicebüro

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Schuld und Strafe - ändert die Hirnforschung das Menschenbild?

Die Frage nach der Schuld und der Verantwortung für strafbare Handeln hat in den letzter Zeit nicht nur Strafrechtler beschäftigt. Gerade die Hirnforschung hat sich in die Debatte vehement eingebracht, wie zuletzt der Verhaltensphysiologe und Neurobiologe Gerhard Roth gemeinsam mit der Juristin Grischa Merkel.

Probation rules

Der Europarat hat die europäischen Bewährungshilfe-Rechte erarbeitet, die insgesamt 110 Paragraphen umfassen. Sie gliedern sich in sieben Abschnitte. Sie liegen bisher ausschließlich in englischer Sprache vor. Eine deutsche Übersetzung wird von uns veröffentlicht, sobald sie vorliegt.

20 Jahre freie Straffälligenhilfe im wiedervereinten Berlin

In keiner deutschen Stadt hat die Wiedervereinigung vor 20 Jahren solch starke Auswirkungen auf den Strafvollzug gehabt wie in Berlin. Unterschiedliche Vollzugssysteme mussten angeglichen werden und für die Inhaftierten in den Gefängnissen der DDR waren die Herausforderungen nach der Haftentlassung unvorstellbar groß. Die Freie Hilfe Berlin e.V. hat sich seit 1990 für die Belange der straffällig gewordenen Menschen und ihre Angehörigen im Ost- und im Westteil der Stadt eingesetzt.

Justizminister Bamberger ausgezeichnet

Justizminister Dr. Heinz-Georg Bamberger ist für seine Verdienste um den Täter-Opfer-Ausgleich ausgezeichnet worden. Im Rahmen des 13. Forums für Täter-Opfer-Ausgleich (TOA), das vom TOA-Servicebüro vom 09. bis 11. Juni in Potsdam veranstaltet wurde, wurde der rheinland-pfälzische Justizminister Dr. Heinz Georg Bamberger mit dem "Theo A. Preis" geehrt.

Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung

Die Europäische Kommission hat das Jahr 2010 zum Europäischen Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (EJ 2010) ausgerufen. Angesichts europa weitsteigender Zahlen der von Armut Betroffenen bzw. Gefährdeten stellt sich diese Entscheidung gerade zu als eine Notwendigkeit dar, um vorhandene Armut, deren Ursachen und Auswirkungen weiter sichtbar zu machen sowie weiter gehende Vorschläge zur Armutsbekämp fung und die hierzu notwendigen Veränderungen der Rahmenbedingungen zu er arbeiten. Die Nationale Armutskonferenz führt aus Anlass des EJ 2010 vom 19. bis 26. Juni 2010 eine nationale Fokuswoche durch. Dazu finden gebündelt zahlreiche Aktionen von
Akteuren und Gruppen zum Thema „Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung“ statt. In der Forumsveranstaltung am 23.6. „Gegen Armut und soziale Ausgrenzung – Akteure im Dialog“ kommen Betroffene, Politiker, Medien und Fachöffentlichkeit zusammen, beschreiten dabei neue Wege des Austausches und der Verständigung und eröffnen somit neue Perspektiven bei der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Die Forumsveranstaltung wird von der Nationalen Armutskonferenz in Kooperation mit dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. und dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz veranstaltet.

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