Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

Fortbildung 2014

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Bildungswerk 2014

Restorative Justice

DBH-Materialien Nr.71 DBH-Materialien Nr.71

JCN Abschlusskonferenz in Warnemünde - Behandlung und Übergangsmanagement von Hochrisiko- Straftätern in Europa

Auch in Europa ist die Frage, wie die Reintegration entlassener Straftäter in die Gesellschaft am besten zu organisieren ist, von zunehmender Bedeutung. Übergangsmanagement erfordert sowohl Arbeit im Vollzug als auch Kooperation und Koordination zwischen Justizvollzugsbehörden und Bewährungshilfe, kommunalen und freien Trägern sowie anderen Kooperationspartnern, die am Reintegrationsprozess der Betroffenen beteiligt sind. Im Besonderen erfordert die Reintegration von Hochrisiko- und gefährlichen Straftätern schon im Justizvollzug eine gute Vollzugsplanung und intensive Arbeit zur Risikominimierung einerseits sowie eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Vollzug, der Bewährungshilfe und allen weiteren Kooperationspartnern andererseits.
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Projektes “Justice Cooperation Network –Behandlung und Übergangsmanagement von Hochrisiko- Straftätern in Europa” (JCN). Die Abschlusskonferenz des Projektes findet vom 03.-05.09.2014 in Warnemünde gemeinsam mit den vier Projekt-Partner-Ländern Estland, Finnland, Mecklenburg- Vorpommern (Deutschland) und Irland statt. Es sind noch einige wenige Teilnehmerplätze zu vergeben.

Evaluation der Bewährungs- und Gerichtshilfe sowie des Täter-Opfer-Ausgleichs in Baden-Württemberg - Zusammenfassung der Stellungnahmen

Zur Übertragung der Bewährungs- und Gerichtshilfe in Baden-Württemberg auf den freien Träger - Neustart gGmbH - wurde die Tätigkeit von Wissenschaftlern der Universität Heidelberg und Frankfurt/M. untersucht. Nach der Veröffentlichung der Evaluation bestand die Möglichkeit für Einzelpersonen, Beschäftigte, Vertreter der Justiz und Verbänden sich zu den Ergebnissen zu äußern. Die vorgebrachten Stellungnahmen wurden vom Justizministerium ausgewertet und in einer Zusammenfassung dargestellt. Auszüge der Zusammenfassung geben wir wieder.

JVA Offenburg ist wieder staatlich - Modellprojekt beendet

Die JVA Offenburg wird seit dem 01.06.14 nicht mehr teilprivatisiert betrieben, sondern fällt an den Staat zurück. Die schwarz-gelbe Landesregierung in Baden-Württemberg hatte 2005 dies als Modell für die Zukunft gesehen. Die neue GRÜNE/SPD-Landesregierung hat diesen Prozess 2011 rückgängig gemacht.

Strafvollzugsgesetz NRW - in der Anhörung im Landtag

Die NRW-Landesregierung hat dem Landtag einen Gesetzentwurf für den Strafvollzug in Nordrhein-Westfalen vorgelegt. Als oberstes Ziel gibt sie dabei an, Gefangene für die Zeit nach dem Gefängnis zu einem Leben ohne Straftaten zu befähigen. Dies sei der beste Opferschutz, betonten die regierungstragenden Fraktionen von SPD und GRÜNE bei der ersten Lesung im Plenum. Die Oppositionen hingegen regt Verbesserungsvorschläge an. Seit der Föderalismusreform im Jahr 2006 haben die Länder die Möglichkeit den Strafvollzug eigenständig regeln. Das Land NRW ist eines der letzten Länder das ein Strafvollzugsgesetz umsetzt.

Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn für DBH-Veranstaltungen

Für alle Veranstaltungen des DBH-Verbandes und Bildungswerk kann das Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn (DB) erworben werden. Es gilt ein Fahrpreis von 99,00 Euro für die Hin- und Rückreise (2.Klasse) von allen Orten Deutschlands zum jeweiligen Veranstaltungsort. Die Buchung erfolgt telefonisch über die Service-Nummer der DB: 01806-311153 mit dem Stichwort "DBH". Die Abholung geschieht am DB-Fahrkartenautomaten. Ein Online-Bestellformular ist auch abrufbar.

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