Fachverband für Soziale Arbeit, Strafrecht und Kriminalpolitik

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DBH-Materialien Nr.76
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Das DBH-Bildungswerk erreichen Sie Montag, Mittwoch und Donnerstag von 8-12 Uhr telefonisch: Hortense Beckmann, Renate Engels Tel 0221 / 94865130 E-Mail


Anreise

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Wir empfehlen die Anreise mit der Deutschen Bahn zu unseren Veranstaltungen. Der DBH-Fachverband hat für alle seine Veranstaltungen (bis 31.12.2016) eine Vereinbarung mit der DB geschlossen, dass Veranstaltungstickets zum Preis von 99,00 Euro für die Hin- und Rückreise (2.Klasse) gebucht werden können.
Siehe dazu die Information zum Veranstaltungsticket. Eine Buchung ist auch weiterhin über die Service-Nummer: 01806 31 11 53* möglich.
Bahnreisende

*Mo-Sa 7-22 Uhr, Telefonkosten 20 Cent pro Anruf aus dem Festnetz / maximal 60 Cent pro Anruf aus den Mobilfunknetzen


Sicheres Wirtschaften im Netz – Gefahren und Schutz der mittelständischen Wirtschaft (Landespräventionsrat)

Der Landespräventionsrat Nordrhein-Westfalen hat am 24.11.2011 die Veranstaltung „Sicheres Wirtschaften im Netz – Gefahren und Schutz der mittelständischen Wirtschaft“ in Köln durchgeführt. 120 Personen folgten der Einladung.
Zunehmend sind auch Unternehmen in Deutschland von kriminellen Aktivitäten im Internet betroffen. Neben einer verstärkten Sensibilität der Nutzer bedarf es zusätzlicher staatlicher und gesellschaftlicher Anstrengungen zum Schutz gegen digitale Bedrohungen, die sich auf das Wirtschaften im Netz sehr real auswirken.
Häufig werden Kunden- oder Arbeitnehmerdaten gestohlen. Überlastungsangriffe und digitale Schutzgelderpressungen stellen ein weiteres großes Risiko dar. Erhebliche Gefahren sind auch mit dem Diebstahl von geschäftskritischem Wissen (Know-How) verbunden.
Der Schaden kann im Einzelfall in die Millionen gehen. Das gilt vor allem für die Verletzung von Schutz- und Urheberrechten, das Ausspähen von geschäftskritischen Unternehmensinformationen und Datendiebstahl. Für mittelständische Unternehmen können solche "Angriffe aus dem Netz" existenzgefährdend sein. Hinzu kommen betriebswirtschaftliche Verluste, wenn Systeme teilweise oder gar vollständig ausfallen. Mitarbeiter verbringen viele Arbeitsstunden damit, die Systeme wieder zum Laufen zu bringen – oft können auch nur externe Experten helfen. Die Täter solcher Angriffe kommen nicht nur von außen, sondern sie sitzen bzw. saßen häufig selbst im Betrieb und nutzen ihr Insiderwissen aus.
Um die Gefahren abzuwehren, haben viele Unternehmen schon in die IT-Sicherheit investiert. Nicht selten erfolgen solche Verteidigungsversuche zu spät oder mit unzureichenden Mitteln. Bei der Prävention, der Aufklärung und angemessenen Reaktionen gibt es jedoch noch erhebliche Defizite. Die betreffenden Risiken ebenso wie Schutz- und Gestaltungsmöglichkeiten wurden von ausgewiesenen Experten auf der Veranstaltung des Landespräventionsrates vorgestellt und diskutiert.
Der Landespräventionsrat Nordrhein-Westfalen organisierte diese Veranstaltung, um die mittelständische Wirtschaft zu informieren und auf präventive Maßnahmen hinzuweisen. In Folgeveranstaltungen soll auch über andere Bereiche der Computerkriminalität informiert werden.

Beiträge der Veranstalung am 24.11.2011 in Köln:
Grußwort des Justizministers des Landes NRW Thomas Kutschaty
Die Präsentationen der Referenten sind hier nachzulesen:
* Tatwerkzeug IT - oft unterschätzt - aber gegenwärtig. Gefahrenabwehr im 'virtuellen' Raum, Michael Sorge
* Angreifer im Netz - Perspektive der Täter, Peter Kestner (Fa. Oracle)
* Schäden durch Computer-Kriminalität, Alexander Geschonneck (KPMG AG)
* Sicherungsmöglichkeiten aus der Sicht des BSI, Dr. Harald Niggemann
* Sicherungsmöglichkeiten aus der Sicht des BITKOM, Michael Barth
* Sicherungsmöglichkeiten aus der Sicht der IHK-Köln, Elisabeth Slapio

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