Bewährungshilfe

Die Bewährungshilfe ist eine Form der ambulanten Straffälligenhilfe. Sie wurde 1953 in Deutschland eingeführt und wird überwiegend von hauptamtlich tätigen Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfern ausgeübt. Als wesentliche Aufgaben der Bewährungshilfe lassen sich Beratungs- und Vermittlungsleistungen für die verschiedenen Lebens- und Problembereiche sowie Netzwerkarbeit beschreiben. Das Ziel ist es, eine erneute Straftatbegehung der Proband*innen zu verhindern.

In Seiner YouTube-Reihe "Berufe in der Justiz" stellt das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz den Beruf der Bewährungshelferin/des Bewährungshelfers dar.
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Einen Einblick in den Berufsalltag in der Bewährungshilfe bietet auch Galileo.
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Daten & Fakten
Wichtige Akteure in der Bewährungshilfe

Zeitschrift BewHi
Die Zeitschrift BEWÄHRUNGSHILFE präsentiert Themen, die sich auf das gesamte Spannungsfeld von sozialen Fragen, Strafrecht und Kriminalpolitik beziehen. Dadurch wird ein Überblick über aktuelle Entwicklungen in Theorie und Praxis der Straffälligenhilfe vermittelt. Veröffentlicht werden Beiträge zu kriminologischen, rechtlichen und praktischen Fragen aus Fachgebieten der Rechtswissenschaft, Kriminologie, Psychologie und Sozialarbeit. Es handelt sich dabei um Berichte aus der Praxis, wissenschaftliche Abhandlungen, Diskussionsbeiträge und Literaturbesprechungen.

Aus- und Weiterbildungszentren in Europa
Die Confederation of European Probation (CEP) hat auf ihrer Webseite eine Landkarte veröffentlicht, die für jedes Land die für die Aus- und Weiterbildung von Bewährungshelfer*innen zuständigen Einrichtungen aufzeigt und die entsprechenden Kontaktdaten enthält. Hier gelangen Sie zur Landkarte. Einrichtungen, die für die Aus- und Weiterbildung von Bewährungshelfenden zuständig sind, aber noch nicht auf der Karte vertreten sind und aufgenommen werden möchten, können sich an die CEP-Beauftragte für Politik und Zusammenarbeit, Anna Esquerrà Roqueta, unter anna@cep-probation.org wenden.
What Works?
Steve Pitts und Leo Tigges haben eine umfassende Studie durchgeführt, um Best Practices in der Entwicklung der Bewährungs- und Straffälligenhilfe zu identifizieren. Ziel war es, das Verständnis bewährter Vorgehensweisen bei der Kapazitätsentwicklung zu stärken, sowohl bei neuen Ansätzen als auch bei solchen, die sich bereits im Entwicklungsprozess befinden. Sie schlagen zehn Punkte zur Überlegung bzw. als Umsetzungs-„Erfolgsfaktoren“ vor, die bei der Kapazitätsentwicklung in der Bewährungs- und Straffälligenhilfe auf nationaler bzw. der zuständigen Ebene berücksichtigt werden sollten. Sie bieten auch ein Modell (das „Domains and Enablers Model“) zur Unterstützung der Kommunikation zwischen den Akteuren in diesem Bereich an.
Das „Domains and Enablers Model“