Harmut Kahle, Peer-Supporter bei Hoppenbank e.V. berichtet von seinen Erfahrungen im und nach dem Vollzug

Vier geballte Fäuste stoßen in der Mitte aneinander
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Hartmut Kahle arbeitet seit fünf Jahren beim Hoppenbank e.V., einem gemeinnützigen Träger der freien Straffälligen- und Wohnungslosenhilfe in Bremen als „Experte aus Erfahrung“. Er berichtet im Interview mit der taz von den selbst erlebten Herausforderungen des Strafvollzugs und worin er den Schlüssel zum Weg in ein straffreies Leben sieht. Insbesondere brauche es ein gelingendes Übergangsmanagement, ganzheitliche Unterstützungsstrukturen und eine Gesellschaft, die, statt zu stigmatisieren, finanziell und personell Unterstützungsarbeit leistet. Ziel müsse es sein, dass den Menschen nach dem Vollzug geholfen wird, Selbstbestimmung zurückzuerlangen und ihnen zu zeigen, dass sie gebraucht werden. Als Peer-Supporter leistet er Übersetzungsarbeit zwischen dem Hilfesystem der Straffälligenhilfe und der Lebenswelt ehemals Inhaftierter und schenkt ihnen Vertrauen und Hoffnung. 

Das vollständige Interview „Viele Menschen werden ins Nichts entlassen“ finden Sie hier.