Zwei sitzende Personen, die Gesichter sind nicht zu sehen, sie haben jeweils die Hände ineinander verschränkt
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Umgang mit Personen, die Gewaltdelikte begangen haben

12. November 2026 & 13. November 2026
09.00-16.00 Uhr
Online-Veranstaltung
Max. 25 Teilnehmende
Buchbar

Beschreibung

Gewaltdelinquenz hatte viele Gesichter. Ebenso mannigfaltig sind die Tätertypen und ihre kriminogenen Bedarfe. Im Webinar werden ausgewählte Gewaltphänomene eingehender betrachtet. Dazu häufig zu beobachtende Interaktionsverläufe und Gesprächstechniken im Umgang mit gewaltbereiten Klient*innen ebenso erörtert wie Gruppendynamiken, Motive und Tätertypologien. Aufgrund der entsprechenden Informationsgewinnung lassen sich konkrete rückfallpräventive Interventions- und Fallmanagementstrategien ableiten. Die Webinarinhalte werden anhand praktischer Fallbeispiele erläutert und mit den Teilnehmenden diskutiert.

Ziel: Die Teilnehmenden erhalten Impulse für die alltägliche, rückfallpräventive Arbeit mit Gewaltdelinquent*innen, die Unterstützung in der Interventionsplanung und der konkreten Fallarbeit bieten können. Zu diesem Zweck erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, bereits im Webinar den Theorie-Praxis-Transfer anhand konkreter Fälle zu erproben.

Webinarleitung

Dr. Rita Steffes-enn, Kriminologin (M. A./Universität Hamburg) mit den Schwerpunkten Forensische Kriminologie und Cyberkriminologie. 2012 gründete sie das Zentrum für Kriminologie & Polizeiforschung (ZKPF) und leitet dies seither. Sie promovierte in der Arbeitsgruppe Rechtspsychologie am Institut für Psychologie der Universität Bremen. Hierbei befasste sie sich mit den Narrativen von Gewalttätern und der Funktionsanalyse ihrer Taten hinsichtlich zwischenmenschlicher Bedürfnisse und der Primärgüter gemäß des Good Lives Models (GLM). Die kriminaltherapeutische Arbeit mit Sexual- und Gewalttätern sowie mit Stalkern sind ebenso wie der Umgang mit betrügerisch-manipulativen und psychopathischen Klient*innen Spezialgebiete, wobei sie eine ausgewiesene Expertin in der rückfallpräventiven Arbeit mit strafunmündigen übergriffigen Kindern sowie jugendlichen und erwachsenen Tätern*innen ist, die dem sogenannten Hochrisikobereich zugeordnet werden. Sie verfügt in der Arbeit mit Hochrisikotätern über mehr als 30-jährige Berufs- und Leitungserfahrung stationären und ambulanten sog. justiziellen Zwangskontext. Weitere Tätigkeitsfelder von Rita Steffes-enn sind die Forschung, Fachautorinnentätigkeit, freie Lehre auf nationaler und internationaler Ebene, Fallberatung und Supervision in kriminaltherapeutischen Institutionen sowie kriminalprognostische Gutachterin im Kontext familiengerichtlicher Verfahren und Clearings im Bereich Kriminaltherapie/-prävention im deutschsprachigen Raum.

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