
Das CoPPer-Projekt (Cooperation to Promote a European Volunteering Programme in Probation Services) lief von Anfang 2023 bis Ende 2025 und hatte zum Ziel, die Beteiligung der Gesellschaft bei der Unterstützung der sozialen Eingliederung von unter Bewährung stehenden Menschen zu stärken und zu fördern. Das Projekt untersuchte, wie das Engagement von Ehrenamtlichen und der Gesellschaft gestärkt und wertgeschätzt werden kann und wie diese einen wertvollen Beitrag zur Resozialisierung leisten können.
Das CoPPer-Projekt liefert vier wichtige Ergebnisse, welche sich auf die Stärkung der Arbeit von Ehrenamtlichen in der Bewährungshilfe in ganz Europa konzentrieren:
1. Eine Bestandsaufnahme der "bewährten Verfahren" im Bereich des Ehrenamtes in der europäischen Bewährungshilfe. Sie zeigt bestehende Ansätze und Herausforderungen auf, gibt einen Überblick über Trends und wesentliche Merkmale und soll so als Anregungen für den Aufbau und die Weiterentwicklung weiterer Praktiken dienen.
2. Ein europäisches Schulungsprogramm zur Unterstützung von Ehrenamtlichen, die in der Bewährungshilfe tätig sind. Es soll neben praktischen Materialien einen gemeinsamen europäischen Ansatz für die Vorbereitung, Unterstützung und Wertschätzung von Ehrenamtlichen in der Bewährungshilfe bieten.
3. Ein Handbuch zum Ehrenamt in der europäischen Bewährungshilfe als praktische Referenz für Fachleute und Ehrenamtliche. Es ist ein Leitfaden für die Entwicklung und Verbesserung von Ehrenamtsprogrammen in der Bewährungshilfe in ganz Europa. Es bietet evidenzbasierte Leitlinien, einen gemeinsamen Kompetenzrahmen und praktische Instrumente wie Vorlagen und Checklisten aus dem CoPPer-Projekt, um die Rekrutierung, Schulung, Betreuung und Zusammenarbeit zwischen den Behörden zu unterstützen.
4. Die Stärkung des Kapazitätsaufbaus für gemeindebasierte Organisationen in Form von Umfrageergebnissen, Schulungen für Organisationen, eines Leitfadens sowie einer Infografik. Der Leitfaden soll gemeindebasierte Organisationen (CBOs) und interessierte nationale Akteure dabei unterstützen, die soziale Inklusion und das Engagement der Gemeinschaft für Menschen, die Straftaten begangen haben, zu fördern. Er bietet eine praktische, schrittweise Anleitung, die CBOs dabei hilft, Programme für Ehrenamtliche zu entwickeln und zu verwalten.
Weitere Informationen zum CoPPeer-Projekt finden Sie hier, weitere Informationen zu den Ergebnissen hier.