Filmreihe „Erwischt“ über straffällig gewordene Jugendliche

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Als junger Mensch mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten und mit den strafrechtlichen Konsequenzen konfrontiert zu sein, kann einen prägenden Wendepunkt in einer jungen Biografie bedeuten. Nah am Erleben betroffener Jugendlicher beleuchten die Filme verschiedene soziale, individuelle und strukturelle Ursachen der Straffälligkeit.

Im Fokus der Filme steht die Reflexion der Straftaten und ihrer Konsequenzen durch die Jugendlichen. Die Filme begleiten die Jugendlichen in die Praxis jugendstrafrechtlicher Maßnahmen mit erzieherischem Anspruch, wie die Verrichtung gemeinnütziger Arbeit oder Trainings zur Selbstkontrolle, und beschreiben deren Wirkungen auf die Betroffenen. In den Interviews geht es auch um die Auseinandersetzung mit den Folgen der eigenen Handlungen für sich und andere, um den Umgang mit Wut, Angst und Aggressionen und die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschlechtsrolle.

Im Vordergrund der Filme stehen betroffene junge Menschen, ihre Geschichten und die Frage, was sie benötigen, um sich aus oftmals erschwerten Startbedingungen zu befreien und sich zu eigenverantwortlich handelnden Menschen zu entwickeln. Im Sinne der Kriminalprävention soll die Filmreihe Jugendliche zur Reflexion ihres Handelns mit den Folgen für Opfer und Täter anregen und sie stärken, Straftaten zu vermeiden.

Die Filmreiche „Erwischt“ startet am 11. Februar 2020 im Rex Filmtheater in Wuppertal.

Veranstaltungsinformation und Text von Medienprojekt Wuppertal

 

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Mitglied in der:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffäligenhilfe e.V.Confederation of European Probation 

 

    Kooperationspartner:

    KriPoZ Kriminalpolitische Zeitschrift

 

 

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