
Am 09. Juni 2026 feierte die Landesarbeitsgemeinschaft der Straffälligenhilfe im Freistaat Thüringen e. V. (LAG) ihr 30-jähriges Bestehen.
Der Einladung folgten zahlreiche Vertreter*innen aus Politik, Justiz, Verwaltung sowie den freien Trägern der Bewährungs- und Straffälligenhilfe und unterstrichen damit die große Bedeutung der Resozialisierungsarbeit in Thüringen.
Ein besonderer Programmpunkt war das Grußwort der Thüringer Justizministerin Beate Meißner. Sie gab bekannt, dass die Bewährungs- und Straffälligenhilfe von den vorgesehenen globalen Minderausgaben ausgenommen wird. Die Anwesenden werteten dies als deutliches Zeichen der Anerkennung und als besonderes "Geburtstagsgeschenk" zum Jubiläum.
Neben dem Rückblick auf 30 Jahre engagierter Arbeit richtete die LAG den Blick auch auf künftige Aufgaben. Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung soll zukünftig verstärkt auf Prävention und Demokratiebildung gesetzt werden. Ziel ist es, demokratische Werte zu stärken, Medienkompetenz zu fördern und Menschen im Umgang mit Desinformationen und demokratiefeindlichen Tendenzen zu unterstützen.
Die Veranstaltung verdeutlichte, dass die Straffälligenhilfe heute weit über die klassische Resozialisierungsarbeit hinausgeht und einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe sowie zur Stärkung demokratischer Strukturen leistet.
Weitere Informationen und Bilder der Veranstaltung finden Sie unter folgendem Link: https://www.lag-straffaelligenhilfe.de/aktuelles/30-jahre-landesarbeitsgemeinschaft-der-straffaelligenhilfe-im-freistaat-thueringen-e-v.html