
Die Mittel für die Bewährungshilfe in Österreich sollen 2027 im Vergleich zu 2026 um 2,4 Millionen Euro gekürzt werden. „Diese Kürzungen haben starke Auswirkungen auf die Qualität, die wir in unserer Arbeit erbringen können“, sagt Alfred Kohlberger, Geschäftsführer des Vereins NEUSTART. Bereits jetzt betreuen die Bewährungshelfer*innen 12.600 Klient*innen, obwohl nur 11.500 Klient*innen finanziert werden. "Die geplanten Kürzungen bei der Bewährungshilfe haben Auswirkungen auf die Sicherheit in Österreich", so Kohlberger. Sollten die Kürzungen tatsächlich beschlossen werden, müsste der Verein seinen Personalstand reduzieren, wodurch Expert*innen in der Präventionsarbeit verloren gingen. Die Kürzungen würden zudem die Bemühungen konterkarieren, Jugendkriminalität durch konstruktive Maßnahmen entgegenzuwirken, denn gerade bei Jugendlichen wird besonders oft Bewährungshilfe angeordnet.