Die Armutsquote steigt weiter an: Armutsbericht 2026 des Paritätischen Gesamtverbandes

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Aus dem Armutsbericht 2026 des Paritätischen Gesamtverbandes mit dem Titel „Wachsende Armut, schrumpfende Sicherheit“ geht eine steigende Armutsquote und eine wachsende Kluft zwischen Regionen und Bevölkerungsgruppen hervor. Danach stieg die Armutsquote in Deutschland von 2024 auf 2025 erneut an, um 0,6 %, und liegt nun bei 16,1 %. Das sind 13,3 Millionen Menschen, die in relativer Einkommensarmut leben und deren Einkommen nicht ausreicht, um in angemessener Weise an der Gesellschaft teilhaben zu können. Damit ist seit 2020 ein neuer Höchststand erreicht. Das soziodemografische Profil der von Armut Betroffenen ist dabei nahezu unverändert. Armut betrifft am stärksten Alleinerziehende (28.9 %) sowie alleinlebende Personen (30,3 %). Überdurchschnittlich oft von Armut betroffen sind zudem Personen zwischen 18 und 25 Jahren sowie ab 65 Jahren. In diesen Altersgruppen zeigen sich auch besonders deutliche Geschlechterunterschiede. Bei Personen ab 65 Jahren beträgt die Armutsquote von Frauen 21,3 %, von Männern 17,3 %. Damit ist mehr als jede fünfte Frau im Rentenalter von Armut betroffen. Bei jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis unter 25 Jahren liegt die Armutsquote von Frauen bei 26,2 %, von Männern bei 23,6 %. Insgesamt sind Frauen im Jahr 2025 mit 16,7 % etwas häufiger von Armut betroffen als Männer (15,6 %).

Hier finden Sie weitere Informationen sowie den vollständigen Armutsbericht 2026.

 

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