Die Auswirkungen von Ausgangssperren auf die Rückfallquote während der Bewährungszeit nach der Entlassung

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Eine niederländische Studie untersuchte die Auswirkungen von Ausgangssperren, die als restriktive Auflage im Rahmen der Bewährungsaufsicht nach der Entlassung verhängt wurden. Auf der Grundlage von Längsschnittdaten aus Verwaltungsunterlagen von 1.711 Erwachsenen, die im Jahr 2015 aus niederländischen Haftanstalten entlassen wurden, ergab sich, dass die Wahrscheinlichkeit einer registrierten Rückfälligkeit in Zeiträumen, in denen eine Ausgangssperre galt, signifikant geringer war, insbesondere bei jungen Erwachsenen (18–25 Jahre). Gleichzeitig deuten die Ergebnisse darauf hin, dass diese Effekte nur vorübergehend sind und dass strenge Auflagen wie Ausgangssperren die Rückfälligkeit zwar vorübergehend unterdrücken können, dass sie jedoch keine dauerhafte Abkehr von strafrechtlichem Verhalten während der Bewährungszeit fördern. Die Studie möchte damit einen Beitrag zur Diskussion über die Wirksamkeit restriktiver Bewährungsauflagen leisten. Betont wird die Bedeutung eines gezielten und zeitlich begrenzten Einsatzes von Ausgangssperren.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Studie "The Impact of Curfews on Recidivism During Post-Release Supervision".

 

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