Diskussion in der Europäischen Kommission: Kann künstliche Intelligenz ein Garant für "größere" Gerechtigkeit sein?

In seinem Newsletter-Beitrag beschreibt Stéphane Leyenberger, Geschäftsführender Sekretär der European Commission for the Efficiency of Justice (CEPEJ), seine Haltung in der technologischen Reformdebatte in den europäischen Justizsystemen. Dabei geht er auf das Spannungsverhältnis vom Nutzen computergestützter Analysen wie Predictive Justice and Artificial Intelligence (EDITO) und dem menschlichen Urteilsvermögen in der Gerichtsbarkeit ein. Eine besondere Herausforderung sieht er in den steigenden Erwartungen der Öffentlichkeit an Effizienz und Qualität.

Sehr deutlich stimmt er dem Einsatz und der Verwendung von Big Data zu, weist aber zugleich auf die besonders verantwortungsvolle Art und Weise des Umgangs hiermit hin. Leyenberger betont das moralische Prinzip der Gerechtigkeit, das auf die Anerkennung und Einhaltung der Rechte des Anderen beruht. Das Hauptziel, so Leyenberger, sei Versöhnung angesichts grundlegender Prinzipien und individueller Freiheiten.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://rm.coe.int/newsletter-no-16-august-2018-en-justice-of-the-future/16808d00c8

 

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