RAN veröffentlicht neues Manual: Preventing Radicalisation to Terrorism and Violent Extremism. Prison and probation interventions

Die RAN „Prison and Probation Working Group“ (RAN P&P) hat verschiedene Maßnahmen (Interventionen) zur Radikalisierungsprävention in der Bewährungshilfe und im Strafvollzug zusammengestellt. Die Vorschläge reichen von der psychologischen Versorgung über religiöse und/oder spirituelle Angebote bis hin zur sozialen Unterstützung.

 

 

Zentral sind dabei:

  • eine interdisziplinäre Zusammenarbeit während der Inhaftierung und nach der Haftentlassung,
  • die Anpassung der Gefängnisführung /-verwaltung zur Reduzierung der Risiken rund um Radikalisierungsgefahren,
  • eine gesunde "Gefängnisumgebung",
  • Weiter- und Fortbildung des Personals in der Bewährungshilfe und im Strafvollzug,
  • Reduzierung der Hindernisse zur "Wiedereingliederung".

Im Manual werden folgende Maßnahmen / Interventionen aus verschiedenen Ländern vorgestellt:

  • Sozialnetzkonferenz (Neustart Österreich)
  • tam TER (Niederländische Bewährungshilfe)
  • Inklusion (Niederländische Bewährungshilfe)
  • Ausbildung von Vor-Ort-Trainern (ORT) um auf gewalttägiges islamistisches Radikalisierungsbewusstsein in der Haft einzuwirken (Frankreich)
  • Informierung durch Schulung des Vollzugspersonals über Formen der gewalttätige Radikalisierung im Gefängnis (Italien)
  • Identifizierung von gewaltsamen Extremismus und Radikalisierung in finnischen Gefängnissen (Finnland)
  • e-Learning Kurse über Extremismus im Vollzug und in der Bewährungshilfe (England)
  • Radikalisierung im Strafvollzug erkennen (Schweiz)

Gefördert von:

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Mitglied in der:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffäligenhilfe e.V.Confederation of European Probation 

    Kooperationspartner:

    KriPoZ Kriminalpolitische Zeitschrift

 

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