Forschungsbericht: Entstehung, Verlauf und Struktur von Wohnungslosigkeit und Strategien zu ihrer Vermeidung und Behebung

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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) förderte über knapp zwei Jahre das Forschungsprojekt der Gesellschaft für innovative Sozialforschung und Sozialplanung (GISS). Das Projekt "Entstehung, Verlauf und Struktur von Wohnungslosigkeit und Strategien ihrer Vermeidung und Behebung" leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur Erforschung von Wohnungslosigkeit in Deutschland. Der Forschungsbericht zeigt in einem Gesamtüberblick die „Wohnungsnotfallproblematik“ in der Bundesrepublik. Die Untersuchung beinhaltet auch eine Befragung ehemals wohnungsloser BürgerInnen. Im Bericht wird geschätzt, dass am Stichtag des 31.05.2018 zwischen 313.000 und 337.000 Personen in Deutschland wohnungslos waren. Die Forschungsergebnisse zeigen auch, dass Wohnungslosigkeit mehrere Ursachen haben kann. Persönliche Schicksalsschläge wie Krankheiten oder Arbeitslosigkeit, Überforderung der Betroffenen bei der Alltagsbewältigung, unklare Zuständigkeiten auf kommunaler Ebene, Mietschulden oder auch der angespannte Wohnungsmarkt, sind Beispiele für das mögliche Eintreten von Wohnungslosigkeit.

Der Forschungsbericht zeigt aber auch, dass Wohnungslosigkeit oftmals ein lösbares Problem ist. Aus diesem Grund enthält der Bericht auch Empfehlungen, wie Wohnungslosigkeit vermieden und/oder wirksamer bekämpft werden kann.

Den vollständigen Forschungsbericht sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage: https://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/Forschungsberichte/Forschungsberichte-Arbeitsmarkt/fb534-entstehung-verlauf-struktur-von-wohnungslosigkeit-und-strategien-zu-vermeidung-und-behebung.html

 

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

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