DBH Materialien

Durch die neue EU-Opferrechtsrichtlinie und die Erweiterung des Behandlungsangebots in den Justizvollzugsanstalten um opferbezogene Elemente hat der Täter-Opfer-Ausgleich wichtige neue Impulse erfahren. Gerade die Anwendung des Täter-Opfer-Ausgleichs und anderer restorativer (Behandlungs-)Elemente im Strafvollzug verweist exemplarisch auf das weite Anwendungsspektrum der Restorative Justice. Damit wird nicht nur für die praktische Arbeit eine Lücke geschlossen, sondern in einem systematischen Sinn das Potenzial der Restorative Justice als einer universal einsetzbaren konzeptionellen Ressource deutlich.

Best.-Nr.: 978-3-924-570-35-4
Preis: 12.00€

Resozialisierung ist ein Gebot der Menschenwürde und des Sozialstaats. Unter diesem Leitgedanken stand die vom 19. bis 22. September 2012 in Darm-stadt abgehaltene 21. Bundestagung des DBH-Fachverbandes. In diesem Materialienband werden die in der Eröffnungsveranstaltung vorgetragenen Grundsatzreden (19.09.) von Heinz Cornel, Christoph Butterwegge, Michael Hartmann und Jürgen Borchert wiedergegeben.
Die Krise der sozialen Gerechtigkeit stellt nicht nur ein allgemeines Problem für unseren Rechts- und Sozialstaat dar, sondern auch ein ganz besonderes für die Soziale Arbeit mit Straffälligen und die damit zusammenhängende Kriminalpolitik. Diese Herausforderung war das Thema der DBH-Bundestagung 2012.

Best.-Nr.: 978-3-924-570-32-3
Preis: 10.00€

eit dem 1. Januar 2011 ist die elektronische Aufenthaltsüberwachung von als gefährlich eingeschätzten Entlassenen aus dem Strafvollzug bundesweit als Weisung im Katalog der Führungsaufsicht nach § 68 b Abs. 1 S. 1 Nr. 12 StGB zulässig. Diese im Zuge der Reformierung der Sicherungsverwahrung gesetzlich geschaffene Möglichkeit schränkt die Bewegungsfreiheit der überwachten Person im Rahmen bestimmter „Gebots-„ und „Verbotszonen“ ein.

Best.-Nr.: 978-3-924-570-31-6
Preis: 10.00€

In diesem Fachbuch schreiben ausgewiesene Expertinnen und Experten aus wissenschaftlicher und praktischer Sicht über die Problematik des Übergangsmanagements zwischen Strafvollzug und Nachbetreuung und regen zu Verbesserungen an.
Deutschland hat zwar die „sichersten“ Gefängnisse, die Resozialisierungserfolge bei jugendlichen Strafgefangenen fallen mit einer Rückfallquote von ca. 80 % hingegen sehr gering aus. Gefangene werden nach verbüßter Strafe häufig unvorbereitet und ohne Unterstützung in die Freiheit entlassen, mit extrem hohen Rückfallrisiken in der Zeit nach der Entlassung.

Best.-Nr.: 978-3-924570-29-3
Preis: 18.00€

In diesem Buch geht es um die rückblickende Sicht und Würdigung des Berufsfeldes durch fünf Bewährungshelfer und eine Bewährungshelferin, die viele Jahre ihres Lebens aktiv in diesem Arbeitsfeld verbracht haben. Mit ihnen hat der Autor darüber Gespräche geführt, die hier veröffentlicht werden.
In einem einführenden Teil wird die historische und rechtsgeschichtliche Entwicklung des Rechtsinstituts Bewährungshilfe konturiert und so einem breitgefächerten Leserkreis der Zugang zu diesem Arbeitsfeld der Sozialarbeit geschaffen.
Durch die Interviews wird ein authentischer Einblick in die Zeit vermittelt, in der sich die Bewährungshilfe in Deutschland aus den ersten Versuchsreihen heraus zu einem anerkannten und bedeutenden Rechtsinstitut entwickelt hat.

Best.-Nr.: 978-3924570-25-5
Preis: 13.00€

Angesichts der (wieder einmal) verstärkten öffentlichen Debatte um Jugendgewalt in den letzten Jahren scheinen auch Gewaltpräventionsprojekte an öffentlichem Interesse zu gewinnen. Insbesondere das in den 1980er Jahren in der Jugendanstalt Hameln von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe entwickelte Anti-Gewalt- bzw. später dann Anti-Aggressivitäts-Training (AAT) hat weite Verbreitung erfahren. Doch nicht nur AATs oder daran angelehnte soziale Trainings, auch Evaluationen haben Konjunktur. Dies hängt nicht nur – aber auch – damit zusammen, dass die Genehmigung von Projekten immer häufiger von parallel durchzuführenden Fremd- oder Eigenevaluationen abhängig gemacht wird.

Best.-Nr.: 978-3-924-570-24-8
Preis: 13.00€

Seiten

 

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Mitglied in der:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffäligenhilfe e.V.Confederation of European Probation 

 

    Kooperationspartner:

    KriPoZ Kriminalpolitische Zeitschrift

 

 

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