Projekt „Gesellschaft Extrem" stellt zentrale Ergebnisse und Empfehlungen der Radikalisierungsforschung vor

Das Projekt arbeitet systematisch ver­gleichend den Stand der Radikalisierungs­forschung auf und schlägt Handlungs­optionen gegen Radikali­sierung und zur Stärkung demokra­tischer Werte vor.

Das Projekt ist auf 18 Monate angelegt und erfolgt in Zusammen­arbeit mit vier einschlägigen Forschungs­instituten und Partnern aus der Praxis, die zusammen mit einem Experten­team folgende Schwerpunkt­set­zungen vornehmen:

Mit Radikali­sierungs­prozessen auf individueller Ebene beschäftigt sich das Institut für inter­disziplinäre Konflikt- und Gewalt­forschung (IKG) der Universität Bielefeld, das Berliner Institut für Empirische Integrations- und Migrations­forschung (BIM) der Humboldt-Universität Berlin behandelt die Radikali­sierung von Gruppen. Inwiefern sich gar Gesell­schaften radikalisieren, untersucht das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung (PRIF/HSFK), während sich das Violence Prevention Network den praktischen Heraus­forderungen von De­radikali­sierung annimmt. Der Fokus des am King's College in London ansässigen Inter­national Center for the Study of Radicalisation and Political Violence (ICSR) liegt auf Online-Radikalisierung und das Nationale Zentrum für Kriminal­prävention (NZK) in Bonn befasst sich schließlich mit der Evaluation von Präventions- und Deradikalisierungs­maßnahmen.

Die Ergebnisse und Empfehlungen des Projekts sind in Blogartikeln, Informationsfilmen und einer wissenschaftlichen Reportreihe für Akteure aus der Zivilgesellschaft, der Politik und Sicherheitsbehörden aufbereitet. Während des Projektzeitraums hat das Team über 20 Blogbeiträge unter anderem zu der Ursache von Radikalisierung, Online-Radikalisierung und Radikalisierungsprävention verfasst.

Das Projekt „Gesell­schaft Extrem. Radikali­sierung und Der­adikali­sierung in Deutschland“ läuft von Juli 2017 bis Dezember 2018 und wird von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung (PRIF/HSFK) koordiniert. Das Forschungsnetzwerk besteht aus über 20 Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt, mit Schwerpunkt auf Deutschland, und wird von sechs Partnerinstitutionen getragen.

Zur Projektwebsite sowie den Ergebnissen:
https://gesellschaftextrem.hsfk.de/

 

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Mitglied in der:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffäligenhilfe e.V.Confederation of European Probation 

 

    Kooperationspartner:

    KriPoZ Kriminalpolitische Zeitschrift

 

 

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