Strafkulturen auf dem Kontinent – Deutsch-Französisches Forschungsprojekt

Das deutsch-französische Forschungsprojekt Strafkulturen auf dem Kontinent – Cultures pénales continentales untersuchtdie Einstellungen zur Strafe und zum Strafen in der Bevölkerung, in den Medien und der Politik sowie deren Wirkung auf die Praktiken der Akteure und Individuen. Strafkultur ist ein Begriff, der sowohl Traditionen und Bräuche, als auch Institutionen und Werte der sozialen Gruppe in Bezug auf Strafe beinhaltet. Dieser Begriffsbedeutung gehen die Forscher*innen im Ländervergleich nach und untersuchen die kulturelle, mediale und politische Dimension des Strafens in Deutschland und Frankreich.

Das Projekt ist in die fünf Teilprojekte unterteilt:

  • Systeme der Strafverfolgung
  • Einstellung der Bevölkerung zur Strafe und zum Strafen
  • Strafe und Gesetzgebung
  • Rolle der Medien
  • Auswertung des Projektes

Theoretische Grundlage der Untersuchung sind zwei amerikanische Thesen, die die wachsende Bedeutung von Strafe, Bestrafung und Kriminalpolitik in westlichen Gesellschaften beschreiben. Kriminalität wird in diesem Zusammenhang als ein Thema der Politik sichtbar, für das sich mit großer symbolischer Wirkung relativ einfach Lösungen für gesellschaftliche Probleme finden lassen.

Detaillierte Information zum Projekt finden Sie unter:
https://cpc-strafkulturen.eu/

https://www.ndr.de/themenwoche/gerechtigkeit/Im-Namen-des-Users-Spielen-Sie-Richter,imnamendesusers100.html

 

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Mitglied in der:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffäligenhilfe e.V.Confederation of European Probation 

 

    Kooperationspartner:

    KriPoZ Kriminalpolitische Zeitschrift

 

 

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