WZB-Studie: Arme und reiche Menschen, Junge und Alte sind in deutschen Städten immer seltener Nachbarn

Das Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) hat die bislang umfangreichste Studie zur sozialen Segregation in deutschen Städten veröffentlicht. Insgesamt wurden in 74 Städten, unter Zuhilfenahme amtlicher Daten von 2005 bis 2014, die räumliche Verteilung sozialer Gruppen untersucht. Anhand des Segregationsindex zeigt sich ein Bild, dass den Untersuchenden im Vergleich „bisher nur von amerikanischen Städten“ bekannt ist.

Immer seltener wohnen junge neben alten Menschen, reiche neben armen Familien. Die Population verteilt sich nach Alter und Einkommen in verschiedenen Stadtteilen und die Idee von einer gemischten Stadtgesellschaft spiegelt sich nicht in der Realität wider.

Interessante Punkte die die Untersuchung herausarbeitet, sind der Unterschied zwischen Ost und West sowie der Einfluss von bezahlbaren Wohnraum und Sozialbauten.

Zur Studie:
https://wzb.eu/de/pressemitteilung/arm-und-reich-jung-und-alt-immer-seltener-tuer-an-tuer

 

Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Mitglied in der:

Bundesarbeitsgemeinschaft für Straffäligenhilfe e.V.Confederation of European Probation 

 

    Kooperationspartner:

    KriPoZ Kriminalpolitische Zeitschrift

 

 

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